Sauerstoffsalze. Haloülsalze.
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wenn das Oxyd bis zur Sättigung in Salpetersäure aufge-löst wird. Es bildet ein dunkelrothes, zerfliefsendes Salz.
Salpetersaures Rhodiumoxyd-Natron krystal-lisirt in dunkelrothen Krystallen, ist im Wasser leicht auf-löslich, aber unauflöslich in Alkohol.
Essigsaures Rhodiumoxyd bildet eine rothe Auf-lösung.
Essigsaures Rhodiumoxyd-Natron giebt einrothes, im Wasser leicht auflösliches, aber in Alkohol un-auflösliches Doppelsalz.
B. Ilaloidsalze von Rhodium.
Chlorrhodium, a) Pihodiumchlorür (salz-saures Rhodiumoxydul) wird erhalten, wenn dasintermediäre Oxyd mit Chlorwassertoffsäure behandeltwird. Es entwickelt sich Chlor und das Chlorür bildetein im Wasser unauflösliches, umbrafarbiges Pulver. Eswird weder vom Königswasser, noch von Salpetersäureverändert, sie mögen in noch so concentrirtem Zustandeangewandt werden. Yon concentrirter Chlorwasserstoff-säure wird es in geringem Grade mit schwacher Rosen-farbe aufgelöst, aber es wird von kaustischem Ammoniakunverändert wieder niedergeschlagen. Durch kaustischesKali wird es nicht zersetzt. In der Weifsglühhitze wirdes zerlegt, und giebt 77,25 Procent silberglänzendes, me-tallisches Rhodium.
b) Rhodiumchlorid (salzsaures Rhodium-oxyd) wird erhalten, wenn das Oxyd in Chlorwasser-stoffsäure aufgelöst wird. Zur Trockne abgedampft underhitzt, erhält es sich lange unverändert, aber es giebtendlich Sauerstoffgas, Chlorwasserstoffsäure und Rhodium-chlorür, welches erst bei dem Glühen zerlegt wird. DasChlorid ist in Alkohol auflöslich.
Chlorrhodiumkalium giebt ein schwerauflösli-ches, dunkelrothes Salz. Man erhält es am besLen, wennman das Gemenge von Platinchlorid mit Rhodiumchlorid,