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2,2 (1826)
Entstehung
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941
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Haloi'dsalze.

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Jod- und Fluor-Palladium sind unbekannt. Fluor-kalium und Fluornatrium fällen aus salpetersaurem Palla-diumoxyd bellgelbe, im Wasser schwer auflösliche Dop-pelsalze.

Cyanpalladium. Dieses Metall hat zu Cyan einegröfsere Affinität, als irgend ein anderes, und wird des-halb aus seinen Auflösungen durch Cyanquecksilber nie-dergeschlagen; hierdurch hat man ein sehr leichtes Mittel,dasselbe von allen anderen Körpern zu trennen. Man er-hält diese Verbindung sogar durch Kochen von Palladium-oxyd mit Cyanquecksilber. Setzt man das letztere zueiner Auflösung von Palladium, die nicht viel davon ent-hält, so zeigt sich der Niederschlag nicht sogleich, son-dern die Flüssigkeit trübt sich erst nach einer Weile undgiebt einen hellen, nach dem Trocknen graugelb werden-den Niederschlag. Im Glühen wird er zersetzt und hin-terläfst Palladium.

Cyanpalladiumkalium wird durch Auflösungvon Cyanpalladium in Cyankalium erhalten; es schielstin durchsichtigen, farblosen, geschobenen und feinen Pris-men an, die beim Erhitzen erst decrepitiren, und dannunter Aufbrausen schmelzen.

Cyanpalladium giebt mit salpetersaurem Pal-ladiumoxyd ein Doppelsalz, welches beim Vermischendes letzteren mit dem vorhergehenden Doppelsalze nie-derfällt. Wird es nach dem Trocknen erhitzt, so ver-brennt es wie Pulver.

Schwefelcyanpalladium ist im Wasser leichtauflöslich.

XXVIII. Salze von Rhodium.

A. Sauerstoffsalzc von Rhodium.

Die Rhodiumsalze sind noch wenig bekannt. DieOxydulsalze zeichnen sich durch eine dunkele Farbeund Unauflöslichkeit im Wasser aus.