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Salze von Kupfer.
serstoff schlägt nur schwierig Schwefelkupfer daraus nie-der. Wenn eine Auflösung dieses Salzes mit Metallauflö-sungen gemischt wird, so wird das Kalium mit dem auf-gelösten Metalle vertauscht, und so entstehen Doppelcya-nüre, in welchen das Kupfer immer das eine Metall ist. DerNiederschlag mit Gold ist grün und wird nachher gelb-grün. Mit Silber ist der Niederschlag schwarzbraun. Sal-petersäure zieht daraus das Kupfer aus, wodurch die Farbeheller wird, bis diese endlich weifs wird, und nur Silbercya-nür zurückbleibt. Eisen wird aus den Oxydulsalzen mitgrüngelber Farbe niedergeschlagen. Aus Oxydsalzen schlägtsich nur ein Gemenge von Eisenoxyd mit Cyankupfer nie-der. Der Niederschlag mit Blei hat eine hellgrüne Farbe;Zink, Wismuth und Mangan werden mit hellgelberFarbe niedergeschlagen. Säuren zersetzen alle diese Nie-derschläge, lösen sie auf und entwickeln Cyanwasserstoff-säure; die Verbindung mit Eisen giebt Eisencyanür, wel-che in der Luft eine blaue Farbe annimmt. Aus denZinnsalzen (sowohl aus den Oxyd- als den Oxydulsal-zen ) wird nur ein Gemenge von Zinnoxyd mit Cyan-kupfer niedergeschlagen. Das relative Verhältnifs zwischendem Kupfer und den anderen Metallen in diesen Dop-pelcyanüren ist noch nicht richtig ausgemittelt.
Cyaneisenkupfer (eisenhaltiges blausaures Kupfer-oxyd) wird, durch Cyaneisenkalium, als ein schönes, brau-nes Pulver niedergeschlagen, welches als Malerfarbe die-nen kann. In Säuren löst es sich nicht auf, und nur zumTheil in Ammoniak; von kaustischem Kali wird es zer-setzt. Von kalter, concentrirter Schwefelsäure erhält eseine weifse Farbe, die durch Verdünnung mit Wasserwieder braun wird. Cyaneisenkalium ist ein so empfind-liches Reagens für Kupfersalze, dafs man 1 Th. Kupfer,in 60,000 Th. einer Flüssigkeit aufgelöst, noch deutlichdadurch erkennen kann.
Schwefelcyankupfer, a) Kupfersulphocyanür(schwefelblausaures Kupferoxydul) bildet sich als eineunauflösliche Masse, wenn das Oxydulhydrat mit Schwe-felcyankalium digerirt wird, während man eine andere
Säure