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Salza von Kupfer.
keine regelmäßigere Krystallform annimmt. Bei dem Ab-dampfen entweicht die freie Säure, die das Salz aufge-löst hielt. Das angeschossene Salz löst sich, mit einer ge-ringeren Menge Wassers übergossen, ohne Zersetzung, aberlangsam, auf; durch Verdünnung, oder durch Digestionwird es zersetzt, es bildet sich eine saure Auflösung, undein basisches Salz bleibt unaufgelöst. Das krystallisirteFluorid enthält Krystallwasser, dessen Sauerstoff sich zuder Sauerstoffmenge, welche zur Verwandlung des Kupfersin Oxyd erforderlich ist, wie 2:1 verhält. Das basi-sche Salz ist grün, pulverförmig und im Wasser un-auflöslich. Das Kupfer ist darin zwischen Sauerstoff undFluor gleich vertheilt, und es enthält eine Quantität Was-sers, dessen Sauerstoff die Hälfte von dem des Kupfer-oxyds beträgt. Die Verhältnisse dieser beiden sind denenvon Kobalt und Nickel völlig ähnlich.
Kaliumkuperfluorid schiefst in körnigen, blafs-grünen, im Wasser leicht auflöslichen Krystallen an.
Aluminiumkupferfluorid schiefst bei freiwilligerAbdampfung in blafs blaugrünen, prismatischen Krystallenan, die sich sehr langsam, aber vollkommen im Wasserauflösen. ’ Ammoniak fällt daraus eine Verbindung vonKupferoxyd mit Thonerde, aus der Ammoniak das Ku-pferoxyd nicht auszuziehen vermag.
Borkupferfluorid (flufssaures Borkupferoxyd) wirderhalten, wenn Borfluorbaryum mit schwefelsaurem Ku-pferoxyd gefällt, hierauf filtrirt und bei gelinder Wärmeabgedampft wird. Das Salz schiefst erst nach dem Ab-dampfen bis zur Syrupsconsistenz an, indem es zu einernadelförmig krystallisirten Masse von hellblauer Farbe er-starrt, die an der Luft schnell feucht wird.
Kieselfluorkupfer. a) Kieselkupferfluorür(flufssaures Kieselkupferoxydul) ist ein kupferrothes, un-auflösliches Pulver, welches, dem Ansehen und dem Ver-halten an der Luft nach, dem kieselfreien Fluorür gleicht.b) Kieselkupferfluorid (flufssaures Kieselkupferoxyd)ist im Wasser leicht auflöslich und schiefst bei dem Ab-dampfen in klaren, blauen Krystallen an, die entweder