HaloYdsalze.
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der Flüssigkeit mit Chlor verbunden wird. Wenn es sichmit einer hinreichenden Quantität Farbe bedeckt hat, wirddiese abgespült und getrocknet. Man pflegt es Braun-schweiger Grün zu nennen, und es eignet sich vor-züglich zum Oelmalen für solche Sachen, die der Luftund dem Sonnenlichte ausgesetzt werden.
Jodkupfer, a) Das Jodür ist unbekannt, b) DasJodid ist unauflöslich und bildet einen schmutzig-wei-fsen Niederschlag. Es verbindet sich mit Kupferoxyd zueinem basischen, blafsgrünen Salze.
Fluorkupfer, a) Kupferfluorür entsteht, wenndas Hydrat des Oxyduls mit Fluorwasserstoffsäure über-gossen wird. Es wird augenblicklich roth, wie metalli-sches Kupfer, wird aber von der überschüssigen Säureaufgelöst. Damit es sich nicht oxydire, mufs es schnellmit Spiritus abgewaschen, ausgeprefst und getrocknet wer-den. Bei dem Erhitzen schmilzt es und sieht schwarz aus,wird aber bei dem Erkalten zinnoberroth. In feuchtemZustande der Luft ausgesetzt, wird es zuerst gelb, des-halb weil sich Fluorid bildet, indem sich die Hälfte desKupfers zu Oxydulhydrat oxydirt, dessen gelbe Farbe vor-herrscht; wenn sich das Oxydulhydrat weiter zu Oxydoxydirt, so entsteht basisches Fluorid, und die Massewird grün. Das Fluorür wird von Fluorwasserstoffsäuremit schwarzer Farbe aufgelöst. Es wird von Wasser mitweifser Farbe niedergeschlagen, wird aber rosenroth, wennes sich ansammelt.
bj Kupferfluorid ist hellblau und im Wasserschwer auflöslich. Wird kohlensaures Kupferoxyd zuFluorwasserstoffsäure gesetzt, so löst sich das Oxyd mitAufbrausen vollkommen auf. Setzt man noch mehr zu,so bildet sich ein schweres, niederfallendes Salzpulver.Die Flüssigkeit fährt fort, die Kohlensäure aus neu zuge-setzten Portionen des kohlensauren Salzes auszutreiben, undes bildet sich ein unauflösliches Salz, welches mit Hülfevon Wärme sogar basisch wird. Dampft man die saure,blaue Flüssigkeit ab, so erhält man eine unregelmäfsige,blaue Salzkruste, die auch durch langsameres Abdampfen