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2,2 (1826)
Entstehung
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831
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Haloiclsalze.

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men krystallisirtes Mineral, welches man lange für neu-trales pbosphorsaures Bleioxyd hielt, bis dafs Wohl erzeigte, dals es aus Chlorblei und einer Quantität zweiDrittel phosphorsaurem Bleioxyd bestehe, in welcher 9 Malso viel Blei als in dem Chlorblei enthalten ist.

Chlorblei mit phosphorichtsaurem Bleioxydbildet auch ein Doppelsalz, welches man bekommt, wennBleisalze mit dem durch Alkali gesättigten Chlorphospbor,dessen Zusammensetzung der phosphorichten Säure ent-spricht, niedergeschlagen werden. Das kochende Wasserzersetzt dasselbe und nimmt das Chlorblei auf.

Chlorblei mit kohlensaurem Bleioxyd bildetsich, wenn im Wasser aufgelöstes Chlorblei mit kohlen-saurem Bleioxyd digerirt wird, wobei die Auflösung ihrenBleigehalt verliert. Man kocht das unaufgelöste mit neuenMengen von aufgelöstem Chlorblei, bis dafs die Auflö-sung ihren Bleigehalt behält. Die Verbindung ist im Was-ser unauflöslich, schmilzt leicht und kommt bald ins Ko-chen, wobei Kohlensäure entweicht. Das kohlensaure Salzund das Chlorblei enthalten darin gleich viel Blei. DieseVerbindung ist bei Matlock in England krystallisirt vor-gekommen.

Jodblei bildet eio schönes, citrongelbes, im Wasserschwer auflösliches Pulver, welches von kaustischem Kaliaufgelöst wird. Es löst sich in verdünnter, kochenderEssigsäure auf, und schiefst daraus bei dem Erkalten inglänzenden, goldgelben Schuppen an.

Fluorblei, a) Neutrales ist sehr unbedeutendim Wasser auflöslich und wird durch freie Fluorwasser-stoffsäure nicht auflöslicher. Es bildet ein weifses, nichtkrystallinisches Pulver, welches man durch Fällung vonessigsaurem Bleioxyd mit Fluorwasserstoffsäure, oder durchZersetzung von kohlensaurem Bleioxyd mit Fluorwasser-stoffsäure rein erhält. Es ist sowohl in Salpetersäure alsin Chlorwasserstoffsäure auflöslich, von welchen es beidem Abdampfen zersetzt wird, bj Basisches wird er-halten, wenn man das neutrale mit kaustischem Ammo-niak behandelt, oder wenn man eine Fluor-Verbindung