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Salze von Blei.
schmelzbar und löst sich leicht in Säuren auf. bJ Drei-fach basisches Chlorblei erhält man, wenn das neu-trale Salz in kochendem Wasser aufgelöst und mit kau-stischem Ammoniak niedergeschlagen wird. Es ist einweifses, im Wasser unauflösliches Pulver, welches immergebildet wird, wenn basische Bleisalze mit Flüssigkeitengemischt werden, die Chlormetalle enthalten. Es enthält7 Procent Wasser, welches entweicht, wenn das Salz biszum Glühen erhitzt wird, wobei es eine blafsgelbe Farbeannimmt. In der Rotbglühhitze schmilzt es zur hellgel-ben Masse. Siebenfach basisches Chlorbiei erhältman, wenn 10 Th. reines Bleioxyd mit 1 Tb. reinem Sal-miak gemischt und zum Schmelzen erhitzt werden. DasChlor verbindet sich dann mit dem Blei, das Chlorbleimit dem Bleioxyd, und das Ammoniak wird zersetzt, wo-bei sein Wasserstoff eine Portion Bleioxyd zu metallischemBlei reducirt, welches zu Boden sinkt. Wird die geschmol-zene Masse langsam abgekühlt, so bildet sie cubische Kry-stalle. Die erstarrte Masse hat ein blättriges, krystallini-sches Gefüge, und, wenn das Bleioxyd rein war, eineschöne und reiche gelbe Farbe, so dals sie zur Malerfarbeangewandt wird. Man nennt sie iin Handel Cafsler-gelb. Es wurde von Turner entdeckt, der es durchDigestion des Bleioxyds mit der Hälfte seines GewichtsKochsalz erhielt, welches mit Wasser zu einem Brei an-gerührt wurde. Bei dieser Operation schwillt das Blei-oxyd zum weifsen Pulver auf, und ein Tbeil des Natronswird in den freien und kaustischen Zustand versetzt. Diealkalische Flüssigkeit, welche ein wenig aufgelöstes Bleienthält, wird abgegossen und das basische Bleisalz gewa-schen, getrocknet und geschmolzen. Im Schmelzen ver-liert es sein chemisch gebundenes Wasser und wird gelb.Nach Vauquelin braucht man zu 7 Th. Bleioxyd nur1 Th. Kochsalz. Salpetersäure löst die überschüssige Baseauf und verwandelt das Salz in ein neutrales. KaustischesKali löst es ohne Rückstand auf.
Chlorblei mit phospliorsaurein Bleioxyd bil-det ein in der Natur vorkommendes, in sechsseitigen Pris-