Sauerstoffsalze.
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terhalt von Schwefelsäure in der Flüssigkeit zurück. Die-ses Salz enthält kein chemisch gebundenes Wasser. Ge-glüht wird es nicht verändert. Von der Kohle wird eszu Schwefelblei reducirt; es wird in geringer Quantitätvon Salpetersäure aufgelöst und von concentrirter Chlor-wasserstoffsäure zum Theil zersetzt. Schwefelsäure ist einso schlechtes Auflösungsmittel für Blei, dafs sie nicht nurdas Blei wenig angreift, wenn sie in concentrirtem Zu-stande damit gekocht wird, sondern sie benimmt auchder Salpetersäure den gröbsten Theil ihrer Auflösungsfä-higkeit, wenn die etwas concentrirten Säuren zusammen-gemischt und mit metallischem Blei digerirt werden, undin einer Flüssigkeit, welche freie Schwefelsäure enthält,ist das schwefelsaure Bleioxyd unauflöslich.
Unterschwefelsaures Bleioxyd, nj Neutra-les, wird, nach Heeren, am besten durch Auflösungvon kohlensaurem Bleioxyd in Unterschwefelsäure erhal-ten. Bei dem freiwilligen Verdampfen schiefst das Salzin grofsen, im Wasser leicht auflöslichen, luftbeständigenKrystallen an. Sie enthalten 16,38 Procent Krystallwas-ser, dessen Sauerstoff 4 Mal so grofs ist, als der des Blei-oxyds. b) Basisches. Wird eine Auflösung von neu-tralem Salz mit einer zur vollständigen Fällung unzurei-chenden Menge Ammoniaks vermischt, so erhält man einenaus sehr feinen, verworrenen, haarförmigen Krystallen be-stehenden Niederschlag. Wird dieser mit Ammoniak über-gossen, so nimmt er die Gestalt eines zarten Pulvers an,welches ein von dem vorhergehenden verschiedenes basi-sches Salz ist. Beide Salze sind im Wasser auflöslich,jedoch ersteres am leichtesten; beide reagiren alkalischund ziehen aus der Luft Kohlensäure an. Auch enthaltenbeide Krystallwasser.
Schweflichtsaures Bleioxyd ist im Wasser un-auflöslich; beim Glühen wird es in ein Gemenge vonschwefelsaurem Bleioxyd und Schwefelblei verwandelt.Concentrirte Salpetersäure verwandelt es in schwefelsau-res Bleioxyd. Chlorwasserstoffsäure und Schwefelsäureentwickeln daraus schwefliclite Säure.