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Salze von Blei.
Arsenichtschwefliges Schwefelcadmium bil-det einen Maisgelben Niederschlag, der bei dem Trock-nen schön pomeranzengelb wird. Bei dem Erhitzen schmilztes halb und giebt bei der Destillation einen Theil seinesArsenicbtschwefels ab, worauf eine aufgeblähte, graue, me-tallglänzende Materie zurückbleibt, die ein dunkelgelbesPulver giebt, sowohl Arsenik als Schwefel enthält, undfolglich eine basische Verbindung ist.
Molybdänschwefliges Schwefelcadmium giebteinen dunkelbraunen Niederschlag, dessen Farbe bei demTrocknen nicht dunkler wird. Die Flüssigkeit ist farblos.
XX. Salze von Blei.
A. Sauerstoffsalze von Blei.
Das Blei bildet nur eine Art Salze, deren Base dasgelbe Oxyd ist, und von welchen sich die auflöslicben da-durch auszeichnen, dafs sie einen zuckersüfsen, zusammen-ziehenden Geschmack haben, farblos sind, von schwefel-sauren Salzen und Cyaneisenkalium mit weifser, und vonSchwefelwasserstoffgas und wasserstoffschwefligen Salzenmit schwarzer Farbe niedergeschlagen werden. Die Blei-salze sind äufserst empfindlich gegen die Einwirkung vonSchwefelwasserstoffgas, wie diefs schon Th. I. p. 640 — 41.erwähnt worden ist. Zinn und Zink schlagen das Bleiaus seinen Auflösungen in metallischer Form nieder.
Schwefelsaures Bleioxyd kommt krystallisirt imMineralreich vor. Man-erhält es durch Kunst, wenn einauflösliches Bleisalz mit Schwefelsäure oder mit einemschwefelsauren Salze niedergeschlagen wird. Es ist einweifses, schweres, unauflösliches Pulver. Es ist im Was-ser nicht völlig unauflöslich, und Bleisalze schlagen daherdie Schwefelsäure nie vollkommen nieder, sondern lassen,auch im Ueberschufs zugesetzt, immer einen kleinen Hin-