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Salze von Zink.
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Cyanzinkkalium wird durch Auflösung vonCyanzink in Cyankalium erhalten. Nach dem Abdam-pfen schiefst das Salz in grofsen, farblosen, fast durchsich-tigen, regulären Octaedern an, welche kein chemisch ge-bundenes Wasser enthalten. Bei dem Erhitzen zerknitternsie und schmelzen dann. Dieses Salz ist von L. Gme-lin entdeckt worden, und läfst bei-dem Zink eine ähnli-che Reihe von doppelten Cyansalzen, wie bei dem Eisen,Nickel u. s. w., vermuthen.
C. Schwefelsalze von Zink.
Kohlenschwefliges Schwefelzink bildet einensehr blafsgelben, fast weifsen Niederschlag, der nach demTrocknen gelb oder blafs brandgelb und halb durchschei-nend ist.
Wasser Stoff cyanschwefliges Schwefelzinkwird durch Vermischung von wasserstoffcyanschwefligemSchwefelammonium mit schwefelsaurem Zinkoxyd erhal-ten. Es bildet sich ein weifser Niederschlag, der sichlangsam vermehrt und ein kohlenschwefliges Salz zu seinscheint. Nach Verlauf von einigen Tagen schiefsen anden Wänden des Gefäfses pyramidale, olivengrüne Kry-stalle an, die, nach Zeise’s Versuchen, aus Schwefelzinkund Schwefelcyanwasserstoffsäure bestehen.
Arsenikschwefliges Schwefelzink schlägt sichals ein hellgelbes, voluminöses, im Trocknen schön po-meranzengelb werdendes Pulver nieder. Das basische Salz,mit einer bedeutend weniger gelblichen Farbe gefällt, hataber nach dem Trocknen dieselbe Farbe, wie das neu-trale.
Arsenichtschwefliges Schwefelzink giebt einencitrongelben, voluminösen Niederschlag; die Ilüssigkeit istfarblos. Getrocknet ist er blafs pomeranzengelb. In derRothglühhitze giebt er bei der Destillation einen TheilArsenichtschwefel ab, und hinterläfst eine gelbe, harte,zusammengebackene Materie, welche ein basisches Salz