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blaue Blumen mit einer Auflösung von eisen- und nickel-freiem essigsaurem Kobaltoxyd gemacht werden. Wenndieses Wintergemälde mit Vorsicht erwärmt wird, so kommtdie verborgene Vegetation allmählich zum Vorschein, undes stellt den Sommer vor.
Jodkobalt wird mit rother Farbe im Wasser auf-gelöst; ist übrigens unbekannt.
Fluorkobalt wird erhalten, wenn Kobaltoxyd inFluorwasserstoffsäure bis fast zur Sättigung aufgelöst unddie Auflösung dann abgedampft wird, worauf das Salzin kleinen, unregelmäfsigen, rosenrothen Krystallen an-schiefst. Es ist im Wasser sehr schwer auflöslich, leich-ter aufiöslich, wenn dieses freie Säure hält, giebt aber,auch bei Abdampfung der sauren Auflösung, keine regel-mäßigere oder gröfsere Krystalle. Das Salz enthält dop-pelt so viel Krystallwasser, als erforderlich ist, um dasMetall in Oxyd und das Fluor in Fluorwasserstoffsäure zuverwandeln. Wird es mit einer geringen Menge Wassersübergossen, so löst es sich ohne Zersetzung auf, wird esaber mit viel Wasser vermischt oder mit Wasser gekocht,so bleibt ein basisches Salz unaufgelöst und die Flüssig-keit enthält freie Säure. Das basische Salz ist ein blafs-rothes Pulver, das Kobalt ist darin zwischen Fluor undSauerstoff gleich vertheilt, und der Sauerstoff des Kry-stallwassers ist halb so grofs als der des Kobaltoxyds.
Fluorkobaltkalium und Fluorkobaltammo-nium schiefsen in blafsrothen, körnigen Krystallen an.
Kieselfluorkobalt wird durch Auflösung des koh-lensauren Salzes in Kieselfluorwasserstoffsäure erhalten, undschiefst nach dem Abdampfen in hellrothen Krystallen an,die entweder Rhomboeder oder sechsseitige Prismen bil-den. Sie enthalten Krystallwasser, dessen Sauerstoff 7 Malso viel beträgt, als die Quantität, welche zur Oxydationdes Kobalts erforderlich ist.
Cyankobalt (blausaures Kobaltoxyd) ist unauflös-lich und bildet einen zimmtbraunen Niederschlag. FreieCyanwasserstoffsäure schlägt aus dem essigsauren Salzeden ganzen Kobaltgehalt als Cyankobalt nieder.
Cyankobaltkalium wird, nach Leopold Gme-