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2,2 (1826)
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Salze von Eisen.

schiedene Art dadurch modificirt wird. Man findet imHandel den Vitriol gewöhnlich von zwei Hauptarten: j

grasgrün, in grofsen Krystallen, deren Oberfläche we-niger leicht mit Ocher bedeckt wird, und bläulichgrün, jgewöhnlich mit verwittertem und zum Theil mit Ocher |gemischtem Salzpulver gemengt. Ersteres enthält sowohlOxydul als Oxyd, und letzteres ist das einfache Oxydul- i

salz, welches, während des Strebens in dieses Doppelsalz j

überzugehen, verwittert und an der Oberfläche oxydirtwird. Das grüne im Handel vorkommende Salz ist ge- ;wohnlich ein reineres Eisensalz als der blauere Vitriol,und es kann, bei Gelegenheiten, wo man ein oxydfreiesSalz braucht, durch Kochen mit Eisen ganz in Oxydulsalzverwandelt werden; man kann auch durch Kochen mit jEisen der zu sehr oxydirten Vitriollauge ihre Eigenschaft,zu krystallisiren, wiedergeben.

Schwefelsaures Eisenoxydul - Ka li wird durchVermischung beider Salze und Abdampfung zur Krystsl-lisation erhalten. Die Basen theilen die Säure unter sichgleich und clas Salz enthält eine Quantität Wasser, des-sen Sauerstoff 6 Mal der einer jeden der Basen ist. DasSalz ist kaum mit der Farbe des Eisenoxydulsalzes gefärbt.Seine Krystallform ist gleich der der entsprechenden Salzevon Talkerde, Manganoxydul, Zink-, Kobalt- und Nickel-Oxyd.

Schwefelsaures Eisenoxydul- Ammoniak wirdeben so erhaben, und ist dem Ansehen und der Krystall-form nach ganz gleich dem vorigen. Der Sauerstoff desKrystallwassers verhält sich zum Sauerstoff des Oxyduls 1wie 8-l.

Unterschwefelsaures Eisenoxydul wird, nach jHeeren, durch Zersetzung von unterschwefelsaurer Ba- jryterde mit schwefelsaurem Eisenoxydul erhalten. Beidem Abdampfen der Auflösung schiefst es in prismatischen,im Wasser leicht auflöslichen Krystallen an. Sie habendie Farbe von Eisenvitriol und oxydiren sich in der Luft,ohne aber zerfliefslich oder verwitternd zu sein. Sie ent-halten 29,54 Procent Krystallwasser.