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2,2 (1826)
Entstehung
Seite
720
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720 Salze von Mangan.

ses Salz ist aber wenig beständig, es wird sowohl trockenals aufgelöst zersetzt, wird schwarz und setzt Mangan-oxjdhydrat ab.

Schwefelcyanmangan ist ein im Wasser leichtauflösliches, farbloses Salz, In wasserfreiem Alkohol istes fast ganz unauflöslich.

C. Schwefelsalze von Mangan.

Es ist nicht bekannt, ob Mangan mit Schwefel mehrals eine Basis bildet; in ihrer Zusammensetzung ist diesemit dem Oxydul proportional. Ihre Salze sind meist imWasser löslich und bilden mehrere Sättigungsgrade. Diebasischen oxydiren sich leicht bei dem Trocknen und ver-wandeln sich in ein Gemenge von Oxyd mit neutralemSchwefelsalz.

Kohlenschwefliges Sch wefelmangan bildet an-fangs eine dunkelbraune, durchscheinende Flüssigkeit, ausder sich nachher das Salz als ein blals brandgelbes Pul-ver absetzt. Die überstellende Flüssigkeit ist gelb. DerNiederschlag löst sich bei dem Waschen mit gelber Farbeauf. Auf dem Filter wird es nicht schwarz, und giebtnach dem Trocknen eine etwas dunklere Masse, die inder Destillation kohlensaures Gas und Schwefel giebt undgrünes Schwefelmangan zurückläfst, das sich in Chlorwas-serstoffsäure ohne Rückstand von Kohle auflöst.

Arsenikschwefliges Schwefelmangan ist ineinigem Grade im Wasser auflöslich, sowohl als neutra-les, als auch als zwei Drittel arsenikschwefliges Salz.Mangansalze werden nicht von arsenikschwefligen Salzengefällt, und wenn kohlensaures Manganoxydul mit frischgefälltem und ausgewaschenem Arsenikschwefel gekochtwird, so wird letzterer, bei anhaltendem Kochen, unterEntwickelung von kohlensaurem Gas, aufgelöst. Am be- .sten erhält man jedoch dieses Salz durch Digestion vonfrisch gefälltem und noch nassem Schwefelmangan mitArsenikschwefel und Wasser. Ein Theil löst sich in der