Sauerstoffsalze.
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ihr Krystallwasser und können gelinde geglüht werden,ohne etwas von ihrer Säure zu verlieren. In einer stär-keren Hitze wird dieses Salz zersetzt, aber langsam undunvollkommen. Das eigenth. Gewicht des Salzes ist 1,834.Es läfst sich in 2| Th. kalten Wassers auflösen, aber inAlkohol ist es unauflöslich. Es enthält, nach Mitscher-lich, 32 Procent Krystallwasser, dessen Sauerstoffgehaltzu dem der Basis wie 4:1 ist. Saures schwefelsau-res Manganoxydul wird erhalten, wenn man das Salzmit Säure übersättigt. Es krystallisirt nicht, oder wenig-stens sehr schwer. Yon der Eigenschaft der Schwefel-säure, mit dem Manganoxydul ein saures Salz zu bilden,hängt die von John bemerkte Zersetzung ab, wenn manChlor durch eine Auflösung des neutralen Salzes strömenläfst. Ein Theil des Oxyduls wird dadurch in Oxyd ver-wandelt und niedergeschlagen, wobei sich in der Auflö-sung ein saures Salz bildet, welches aufserdem Chlorwas-serstoFfsäure enthält. Bei gelindem Abdampfen bekommtman zuerst Manganchlorür in Krystallen, und es bleibtdann das saure schwefelsaure Salz, welches nicht krystal-lisirt, zurück.
Schwefelsaures Manganoxydul - Kali wird er-halten durch Vermischung beider Salze und Abdampfenzur Krystallisation. Die Krystalle sind farblos, ihre Formcomplicirt, und enthalten eine Menge Krystallwasser, des-sen Sauerstoff G Mal der einer jeden der Basen ist.
Schwefelsaures Manganoxydul - Ammoniakwird wie das vorhergehende erhalten, dem es dem Anse-hen und der Krystallform nach vollkommen gleicht. DasKrystallwasser enthält 8 Mal den Sauerstoff des Mangan-oxyduls.
Unterschwefelsaures Manganoxydul wird er-halten , wenn man feingeriebenes Mangansuperoxyd erstdurch Behandlung mit Salpetersäure von Oxydhydrat be-freit, dann gut auswäscht und mit Wasser mischt, inwelches ein Strom von schweflichtsaurem Gas eingelei-tet wird. Das Mangansuperoxyd oxydirt dabei doppeltso viel schweflichte Säure, als nöthig war, um mit dem
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