Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
Seite
709
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Salze von Mangan. 709

Wasser auflöslich, so dafs die Auflösung bei großer Ver-dünnung nicht gefällt wird.

Arsenichtsch wefli ges Schwefelcerium giebteinen ausgezeichnet schönen, pomeranzengelben Nieder-schlag, ähnlich dem chromsauren Bleioxyd. Die darüberstehende Flüssigkeit ist gelb. Bei dem Trocknen wirddie Farbe noch schöner. Es schmilzt bei dem anfangen-den Glühen und wird durchsichtig, giebt dann einen TheilArsenichtschwefel ab, bleibt aber immer flüssig und be-hält seine Durchsichtigkeit. Die geschmolzene Masse läfstsich in offener Luft leicht zu einem schwefelsauren Salzrösten.

Molybdänschwefliges Schwefelcerium giebteinen dunklen, fast schwarzgrauen Niederschlag, der nachdem Trocknen ein dunkelbraunes Pulver bildet. DieFlüssigkeit ist farblos. Molybdänschwefliger Cer-schwefel ist im Wasser auflöslich; etwas wird mit brau-ner Farbe gefällt, aber das meiste bleibt mit tief brandgel-ber Farbe aufgelöst. Ammoniak schlägt daraus ein basi-sches Salz als eine braune, schleimige Masse nieder, welchedie Poren des Filtrirpapiers verstopft und schwer von derFlüssigkeit zu trennen ist.

Molybdänüberschwefliges Schwefelceriumund Cerschwefel sind beide unauflösliche, rothe Nie-derschläge.

XIV. Salze von Mangan.

A. Sauerstoffsalze von Mangan.

Oxydulsalze.

Der allgemeine Charakter der Oxydulsalze ist, dafswenigstens ein grofser Theil sich zu einer farblosen Flüs-sigkeit, die jedoch zuweilen schwach amethystroth ist, inWasser auflöst. Sie haben einen bitteren und zusammen-II. 46