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Salze von Calcium.
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man bis zu einem, zum Brotbacken tauglichen Hitzgradeerhitzt. Wird der gebrannte Gyps mit Wasser übergos-sen, so verbindet er sich wieder mit seinem Krystallwas-ser und erhärtet zu einer harten Masse, deren man sichzur Bereitung der Gypsmedaillen, Gypsbüsten u. s. w*bedient. Der frisch bereitete Gypsbrei wird zu diesemBehuf, vor dem Erhärten, in Formen gegossen, die mangewöhnlich ebenfalls aus Gyps macht, und mit Schwefeloder Oel tränkt, damit der hineingegossene Gyps nichtanhängt. Man macht auch einen künstlichen Marmor ausgebranntem Gyps, den man dazu mit Leimwasser anfeuch-tet und mit Farben durcbknetet. Man nennt solchen Mar-mor Stucco. In sehr hoher Temperatur schmilzt der Gypszu einer emailartigen Glasmasse. In der Landwirtschaftwird er als Düngungsmittel gebraucht, wo derselbe, wieder Kalk, vorzüglich auf die in der Erde enthaltenen näh-renden Stoffe wirkt. An und für sich giebt er den Pflan-zen gewifs keinen Nahrungsstoff ab.
Schwefelsäure Kalkerde und schwefelsauresNatron bilden ein im Wasser unauflösliches Doppelsalz,welches kein Krystallwasser enthält. Künstlich konnte esnicht hervorgebracht werden, sondern es kommt im Mi-neralreich in durchsichtigen Krystallen, unter dem Namen:Glauberit, vor.
Unterschwefelsaure Kalkerde schiefst in durch-sichtigen, im Wasser leicht auflöslichen Krystallen an, die26,34 Procent Wasser enthalten.
Schweflichtsaure Kalkerde ist ein schwerlösli-ches, weifses Pulver, welches 800 Th. Wasser zu seinervölligen Auflösung bedarf. Durch einen Ueberschufs anSäure wird es leichter löslich, und schiefst dann aus einergesättigten warmen Auflösung beim Abkühlen in langen,sechsseitigen Nadeln an. Es verwittert langsam, und ver-wandelt sich dabei in schwefelsauren Kalk. Beim Erhitzenverliert es sein Krystallwasser, und in einer höheren Tem-peratur verwandelt es sich in Gyps und Schwefelcalcium.
Unterschweflichtsaure Kalkerde wird auf glei-che Weise, wie das Baryt- oder Strontianerdesalz, erhal-