Sauerstoffsalze.
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Benzoesaures Natron giebt nadelförmige Krystalle,die in der Luft verwittern, sich im Wasser leicht auflö-sen, und einen süfslichen, stechenden Geschmack haben.Es ist in Alkohol wenig auflöslich, selbst in der Koch-hitze.
Galläpfelsaures Natron giebt eine unregelmäfsigöSalzmasse.
Schleimsaures Natron bildet kleine körnige Kry-stalle, welche 5 Th. kochendes Wasser zu ihrer Auflö-sung erfordern, und sich beim Abkühlen gröfstentheilswieder absetzen.
Brenzlichschleimsaures Natron krystallisirtschwierig, wird in der Luft feucht, ist unbedeutend inAlkohol löslich.
Bernsteinsaures Natron giebt prismatische Kry-stalle, schmeckt bitter, und wird in höherer Temperaturzerstört, ohne zu schmelzen. Wird als Reagens, umEisenoxyd von anderen Metalloxyden zu trennen, sehrviel gebraucht.
Ameisensanres Natron krystallisirt nach dem Ab-dampfen und wird an der Luft nicht feucht. Löst sichin 2 Th. kalten Wassers.
Honigsteinsaures Natron krystallisirt in seiden-glänzenden, zusammengehäuften Nadeln.
Selensaures Natron, a) Das neutrale Salz löstsich mit der gröfsten Leichtigkeit in Wasser auf. Esschmeckt wie Borax. Nachdem die Auflösung dieses Sal-zes die Consistenz eines Extrakts erhalten hat, setzt sieunter fortgesetztem Abdampfen, aber nicht durch Abküh-lung, kleine Krystallkörner ab, und die Oberfläche derFlüssigkeit wird mit einer emailweifsen Rinde überzogen.Völlig eingetrocknet, erhält es sich in der Luft unverän-dert. Es wird nicht von Alkohol aufgelöst, bj Dop-pelt selensaures Natron schiefst erst an, nachdemseine Auflösung bis zur Consistens von Syrup abgedampftworden ist, und die Flüssigkeit an einem kalten Ortesich selbst überlassen wird. Es bildet eine Sammlung
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theils sternförmiger Figuren, theils kleiner Graupen, die