Sauerstoffsalze.
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das Zurückbleibende mehr Kieselerde enthalte; diefs istaber unrichtig. Die Zusammensetzung bleibt dieselbe;allein die kleinsten Tbeilcben des Glases ändern in demerweichten Zustande, während des langen Glühens, ihreLage gegen einander, und nehmen, ihrer Aggregations-kraft folgend, ein krystallinisches Gefüge an. lleaumurs-Porzellan ist daher nichts anderes, als eine krystallinischeGlasmasse.
Essigsaures Natron. Die Krystalle zerfallen (fatis-ciren) langsam in der Luft, und verlieren dabei 40,11 Pro-cent am Gewicht. Es hat einen scharfen, nicht unange-nehmen, salzigen Geschmack, und löst sich in 2,86 Tb.kalten Wassers. In Alkohol ist es auflöslich.
Weinsaures Natron, a) Neutrales, ist an derLuft unveränderlich, zerfällt aber bei gelinder Erhitzung.Es läfst sich in 1 Th. kaltem und in 11. Th. kochendhei-fsem Wasser auflösen, kann aber in Th. kochendemWasser fiiefsend erhalten werden. Im wasserfreien Al-kohol ist es nicht löslich. Es enthält nach Bucbolz17 Procent Wasser, bJ Zweifach weinsaures Na-tron erhält man, wenn man das vorhergehende Salz in8 Th. kochendbeifsem Wasser auflöst und mit halb sovielWeinsäure, die in so wenig Wasser wie möglich aufge-löst worden, mischt. Nach dem Abdampfen schiefst esbeim Abkühlen in kleinen Krystallen an. Es hat einen sau-ren, schwach salzigen Geschmack, löst sich in 8 Th. kal-tem und in 1,8 Th. kochendem Wasser auf; ist dagegenim Alkohol unlöslich. Es enthält 15 Procent Wasser. Esverbindet sich, wie das Kalisalz, mit der Borsäure, undgiebt damit ein saures Salz, das nach dem Abdampfenan der Luft wieder feucht wird.
Weinsaures Kali-Natron (Seignettesalz) er-hält man durch Sättigung des Cremor tartari mit Natronund durch langsame Abdampfung der Lösung zum Kry-stallisiren. Dieses krystallisirte Salz enthält oft einen An-theil weinsauren Kalk, wovon es durch abermaliges Auf-lösen und Krystaliisiren befreit werden mufs. Man berei-tet dasselbe auch auf die Weise, dafs man 6 Th. Cremor