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Salze von Kalium.
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Mengt man Salpeter mit seines Gewichts Holz-kohle, und berührt das Gemenge mit einem glühendenKörper, so brennt es mit Heftigkeit ab; die Kohle wirdauf Kosten des Sauerstoffs der Salpetersäure zu Kohlen-säure oxydirt, kohlensaures Gas und Stickstoffgas entwik-kelt und kohlensaures Kali zurüqkgelassen. Der Wärme-stoff, welchen die Salpetersäure enthielt, wird dabei freiund erregt eine Hitze, die sich völlig mit der vergleichenläfst, wenn Kohle in Sauerstoffgas brennt.
Wenn man 3 Theile Salpeter mit 2 Theilen trocke-ner Pottasche und 1 Theil Schwefel mengt, so erhält manein Pulver, das beim langsamen Erhitzen bis zum Schmel-zen in einem Augenblicke mit einem betäubenden Knalleabbrennt, und daher den Namen Knallpulver erhaltenhat. Die Pottasche, welche mit dem Schwefel zu Schwefel-kalium zusammenschmilzt, bewirkt, dafs die ganze Massesich flüssig durchmengen kann, wodurch die Zersetzungin demselben Augenblicke auf allen Punkten zugleich ge-schieht. Der Knall entsteht durch die schnelle Entwicke-lung des Stickstoffs in Gasgestalt. — Wenn man 3 Tb.feingeriebenen Salpeter mit 1 Th. Schwefel und 1 Th.trockenen Sägespähnen zusammenmengt, und mit diesemPulver eine kleine Silbermfinze, z. B. einen Sechser, ineine Wallnufsscbaale hineindrückt, und dasselbe dann an-zündet; so brennt es mit solcher Heftigkeit ab, dafs dieMünze schmilzt, ehe die äufsere Nufsschaale verbrennt.Das Metall wird dabei geschwefelt, was dessen Leicht-schmelzbarkeit vermehrt. Man pflegt dieses GemengeBaume’s Schnellflufs zu nennen. — Wickelt man 20 Granfeingeriebenen Salpeter mit 5 Gran Phosphor zusammenin ein Papier, und thut mit einem breiten und warmenHammer einen heftigen Schlag darauf, so brennt derselbemit einem aufserordentlichen Knalle ab.
Der gröfste Theil vom gewonnenen Salpeter wird zurBereitung des Schiefspulvers verbraucht. Dieses be-steht aus Salpeter, Schwefel und Kohle, welche man inverschiedenen Ländern zu verschiedenem Gebrauche inverschiedenen Verhältnissen zusammenmengt. Das ge-wöhn-