Saucrstoffsalze.
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oder auch die Salpetererde vor dem Auslaugen hinläng-lich mit Asche zu mengen, um die Erden abzusondernund alle Salpetersäure mit dem Kali der Asche zu ver-binden. Die braune Lösung wird hierauf abgedampft,und die Rinde von Kochsalz, die sich ansetzt) abgezogen.Die eingekochte Lauge läfst man erkalten, wobei danndas salpetersaure Kali in gelblichbraunen prismatischenKrystallen anschiefst, die man rohen Salpeter nennt.Die rückständige Lauge giebt nach fernerer Abdampfungnoch mehr Salpeter.
Der rohe Salpeter ist von Kochsalz und gelbgefärb-tem Extrakt verunreinigt. Dieses Kochsalz ist die schlimm-ste und hartnäckigste Unreinigkeit des Salpeters, und rührtvon den angewandten thierischen Flüssigkeiten her, welchedieses Salz immer in Menge enthalten. Die Reinigungdes rohen Salpeters geschieht auf die Welse, dafs manihn erst zur Zertsörung des Extraktivstoffs bei gelinderHitze schmilzt, dann in kochendem Wasser von neuemauflöst, filtrirt und beim Erkalten anschiefsen läfst. Wie-derholt man die Auflösung noch einmal, so wird derSalpeter um soviel reiner. Es wird dann geläuterterSalpeter genannt.
In Frankreich reiniget man ihn so, dafs man rohenSalpeter in Haufen über einander legt, und mit der, nachdem Läutern des Salpeters übrigbleibenden Mutterlaugeauswäscht, die man nach und nach in kleinen Gabendarüber giefst. Diese Lauge ist schon mit Salpeter- ge-sättiget und löst nichts mehr davon auf, sondern ziehtstatt dessen die fremden Salze aus. Der auf diese Weisegewaschene Salpeter wird nun in kochendem Wasser auf-gelöst und die Lösung mit _- T TO (vom Gewichte des Sal-peters) aufgelösten Tischlerleim abgeklärt, die geklärteFlüssigkeit hierauf in einer freistehenden flachen kupfer-nen Pfanne abgekühlt, und gegen das Ende hin bestän-dig umgerührt, so dafs der Salpeter in kleinen Körnernzu Boden fällt, die man in besondere Gefäfse ausschöpft,abtropfen läfst, dann nach und nach mit einzelnen klei-nen Portionen reinen Wassers übergiefst, bis die Mutter-