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2,2 (1826)
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442
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442 Charaktere der Salze nach den Säuren.

Fluorborgas mit Hinterlassung von Fluormetall. Bei derDestillation mit Schwefelsäure geben sie, aufser dem Gase,eine Portion flüssiger Borfluorwasserstoflsäure. Sie sindso zusammengesetzt, dafs das elektropositive Metall darin4 Mal soviel Fluor aufnimmt, als in dem Fluormetall,und halb soviel Bor, als in dem neutralen Sauerstoffsalze.

Kieselfluormetalle geben in trockner DestillationFluorkieselgas mit Hinterlassung von Fluormetall. MitSchwefelsäure entwickeln sie Fluorkieselgas in Menge. Al-kalien scheiden aus ihrer Auflösung entweder Kieselsäureallein (Salze mit alkalischer Basis), oder Fluormetall inVerbindung mit Kieselsäure (Salze der alkalischen Er-den), oder kieselsaures Oxyd allein ab (Salze der eigent-lichen Erden und Metalloxyde). Sie sind so zusammen-gesetzt, dafs das elektropositive Metall darin 3 Mal soviel Fluor aufnimmt, als im Fluormetalle, und so vielKiesel, als zur Bildung eines Sauerstoffsalzes erforderlichist, worin die Kieselsäure 2 Mal den Sauerstoff der Ba-sis enthält.

Cyanmetalle erkennt man an ihrer Eigenschaft,mit Eisensalzen entweder einen dunkelblauen Niederschlag(Berlinerblau) oder einen weifsen zu geben, welcher ander Luft blau wird, selbst wenn die Flüssigkeit einengrofsen Ueberschufs an Säure hat.

Schwefelcyanmetalle sind eben so leicht zu er-kennen, an der rothen Farbe, welche sie mit Eisenoxyd-salzen geben, welche aber durch Ueberschufs an Säurezerstört wird. Diese rothe Farbe wird jedoch auch voneinigen Pflanzensäuren hervorgebracht (Mekonsäure undSenfsäure), so wie von einigen noch wenig untersuchtenVerbindungen von Chlor und Jod mit Knallsäure.

h*.:-

C. Schwefelsalze.

Was unter diesen Salzen verstanden wird, habe ichschon angeführt (Th. I. p. 719.). Nur eine sehr kleineAnzahl dieser Salze ist bekannt. Zu der an der angeführ-