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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
426
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gerechte überall die Losung ist, komme diesen Theaterstücken einesvortrefflichen Schauspielers auch eine praktische Bedeutung zu. DieTheorien unserer Kunstphilosophie haben den übrigen ungünstigenEinflüssen tüchtig in die Hand gearbeitet, um das deutsche Theaterimmer weiter herunterzubringen. Wir haben es längst erfahren,daß man mit tiefer Auffassung der Handlung und der Charaktereallein keine lebendige Dramatik schafft; wir möchten aber ernstlichwieder im Schauspielhaus wirken und auf uns wirken lassen. Soviele unserer unglücklichen Lustspieldichter glauben sich seltsamer-weise berechtigt, tief auf Jffland herabznseheu, und doch ist diesergroße Menschenbeobachter und Bllhnenkenner einer von den wenigenSchriftstellern unserS Volks, bei denen sie studiren können, wie einDrama gehen und stehen muß, wie man eine Fabel anzulegenund abzuwickeln, wie man den Dialog zu führen hat, kurz alledie Handgriffe, ohne die eine dramatische Dichtung alles möglicheseyn kann, nur kein Bühnenstück.