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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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bedeutende Vortheile verscherze, sondern sich auch als Künstlerschade, vermochten ihn nicht einem Kreise zu entreißen, in dem er,einem verständigen, dankbaren Publikum gegenüber, sich noch immerin der lohnendsten Wirksamkeit fühlte. Ein Antrag zu einemEngagement in Wien war auch nicht der Art, daß er ihn in Ver-suchung führen konnte. Desto ehrenvoller und glänzender war derRuf, den er 1790 nach Berlin erhielt, wo er die Leitung de«Nationaltheaters übernehmen sollte; aber die Sache zerschlug sich.Ueberdieß fühlte er sich durch Dalberg« Freundlichkeit und das derKurfürstin gegebene Versprechen zurückg« halten, obgleich ihn Dalbergsbeständige Zweifel an der Aufrichtigkeit seines Entschlusses verdrossen.Die wiederholten Versuche, Jfsland von Mannheim wegzuziehen,hatten zur Folge, daß ihm nebst Beck und Veil, die er an seinSchicksal gekettet, die erbetene Pension bewilligt wurde, und da dieBahn einmal gebrochen war, erhielten nun auch andere Bühnen-mitglieder dergleichen Decrete. Jfsland Unterzeichnete seine Ver-bindlichkeit auf Lebenslang am 4. November 1790, und Dalbergmachte es ihm durch einen Vorschuß möglich, den Garten am Rheinzu erwerben, der sein einziger Genuß war in der trüben Zeit, dienun für Deutschland und für ihn selbst hereinbrach.

Für die Krönung Leopolds II. zu Frankfurt schrieb Jfslanddas Geiegenheitsflück:Friederich von Oesterreich." Er trat selbstdarin vor dem Kaiser auf, dem er auch vorgestellt wurde. Buchsein freundliches SchauspielHerbsttag" wurde damals zu Frankfurtgegeben. Indessen hatte der Ausbruch der Revolution alle Ge-müther aufgeregt. Die ersten Folgen derselben waren für Jfslandund die Bühne nicht unerfreulich. Die vielen Ausgewanderten, diesich nach Mannheim drängten, besuchten fleißig das Schauspiel.Der lebhafte Charakter der Franzosen steigerte die Wärme desPublikums, befeuerte die Schauspieler und gab vielen Vorstellungeneine Lebendigkeit, die sie ohne solche Anregung schwerlich erreicht