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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Halse, küßt ihn, und nennt ihn einmal über das andre, meinlieber Philisp! Sicher hat sich der Hofrath für den ehrlichen HerrnBrook ausgegeben.

Mad. Lrave. Bösewicht! tückischer Bösewicht l Gehtdoch sucht den jüngsten Brook! Zwar, wo sollt Ihr ihnsuchen!

Zwölfter Austritt.

Kan»ler. vorige.

Kanzler. Meine gute Madam Drave!

Mad. Lravr (erschrocken). O mein Gott!

Kanzler (zu Friedrich). Geht ein bischen vor die Thür hinaus,mein Freund! Erschrecken Sie nicht, liebe Madam!

Mad. Vravr. Wer kann Sie ohne Schreck und Verwün-schuug sehen, mein Herr?

Kanzler. Nicht doch! Wer meine Gesinnungen kennt -Äad. Lrave. Wir haben sie erfahrenKanzler. Wird sagen, ich sey ein ehrlicher Deutscher, derdem lieben Mltchristen hilft, wo es nur thunlich ist. Sagen Siemir doch, war mein Sekretärin?, der ehrliche Herr Brand, nochnicht hier?

Ma). Vrave. Bei mir nicht.

Kanzler. Also bei einem andern. Bei wem, meine BesteMai. Lrave. Beim jüngsten Herrn Brook IKanzler (erschrocken). Bei dem? (Gefaßt.) Nun, dasfreut mich. Aber mein Gott, wenn er da war, wie geht