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Mad. 8 ravt (die Ihren Zorn mit sichtbarer Mühe unterdrückt,ruft). Friedrich!
Friedrich (kommt).
Mad. 8 rave. Habt Ihr dem Herrn meine Antwort nichtgebracht?
Ludwig. Er hat — aber — geh Er, Friedrich. Geh Er.
— Madam —
Friedrich (geht ab).
Mad. 8 rave. Was wollen Sie? Haben Sie etwa nochzu fordern? an mir besonders zu fordern? — (Zuckt die Achseln.)Ich werde Sie nicht bezahlen können; denn — sehen Sie — manhat schon alles genommen.
Ludwig. Ich scheine als Bösewicht hier vor Ihnen zustehen. Das bin ich doch nicht. Drum lasten Sie mich nur dieErklärung —
Mad. 8 rave. Brauchts Erklärung? Diese leeren Zimmer
— unser Elend — sehen Sie da, das ist die Erklärung IhresWillens.
Ludwig. Ich werde Ihnen meinen Anblick gleich ent-ziehen, da er Ihnen so verhaßt ist. Nur die Versicherung seymir noch erlaubt: daß der erste Tag meiner Majorennität Siewieder in den Besitz des Ihrigen setzen wird. Hier ist das Ver-sprechen darüber fest und bündig. (Er legt eine Schrift auf denTisch ) Somit darf ich hoffen, Ihr Glück wieder gegründet, undmeinen Leichtsinn Verbeffert zu haben. Den Verdruß lasse HerrDrave mit seiner Sorglosigkeit anfgehen — dann hebt sich dieRechnung (Geht.)
Mad. 8 rave. Herr Brook, noch einen Augenblick. (Erkommt zurück. Sie geht a» den Tisch und holt die Schrift. Nachdemsie sie ganz durchgclesen.) Sie geben uns hier alles zurück?
Ludwig. Ja.