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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Mad. 8 ravt (die Ihren Zorn mit sichtbarer Mühe unterdrückt,ruft). Friedrich!

Friedrich (kommt).

Mad. 8 rave. Habt Ihr dem Herrn meine Antwort nichtgebracht?

Ludwig. Er hat aber geh Er, Friedrich. Geh Er.

Madam

Friedrich (geht ab).

Mad. 8 rave. Was wollen Sie? Haben Sie etwa nochzu fordern? an mir besonders zu fordern? (Zuckt die Achseln.)Ich werde Sie nicht bezahlen können; denn sehen Sie manhat schon alles genommen.

Ludwig. Ich scheine als Bösewicht hier vor Ihnen zustehen. Das bin ich doch nicht. Drum lasten Sie mich nur dieErklärung

Mad. 8 rave. Brauchts Erklärung? Diese leeren Zimmer

unser Elend sehen Sie da, das ist die Erklärung IhresWillens.

Ludwig. Ich werde Ihnen meinen Anblick gleich ent-ziehen, da er Ihnen so verhaßt ist. Nur die Versicherung seymir noch erlaubt: daß der erste Tag meiner Majorennität Siewieder in den Besitz des Ihrigen setzen wird. Hier ist das Ver-sprechen darüber fest und bündig. (Er legt eine Schrift auf denTisch ) Somit darf ich hoffen, Ihr Glück wieder gegründet, undmeinen Leichtsinn Verbeffert zu haben. Den Verdruß lasse HerrDrave mit seiner Sorglosigkeit anfgehen dann hebt sich dieRechnung (Geht.)

Mad. 8 rave. Herr Brook, noch einen Augenblick. (Erkommt zurück. Sie geht a» den Tisch und holt die Schrift. Nachdemsie sie ganz durchgclesen.) Sie geben uns hier alles zurück?

Ludwig. Ja.