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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
346
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Lckrrtär. Ich bin dem Zufall Verbindlichkeit schuldig, daßer mir das Vergnüge» Ihrer Bekanntschaft macht

Philipp. Wie lange glauben Sie, daß diese Geschäftedauern werden? Es wird spät, und ich eile

Lckrrtär. Nicht lange, denke ich Nehmen Sie Platz,Herr Brook! (Sie setzen sich.) Die Verbindung worein diesesHaus mit dem Ihrigen kommen wird

Philipp. Wie so?

Sekretär. Durch die Heirath der Mademoiselle mit IhremHerrn Bruder

Philipp (erstaunt). So? (Höflich.) Ich habe davon nichtsgewußt.

Sekretär. Ist durch die Verwandtschaft mit Ihnen umso -

Philipp (der indeß die Uhr zog). Es wird spät! es wirdspät. Glauben Sie, daß er lange bleiben wird?

Sekretär. Nein aber haben Sie die Gewogenheit

Philipp (springt auf). Verzeihen Sie ich kann nicht fitzen (Don ihm ab.) Mein Blut I mein Blut I

Sekretär. Ist Ihnen etwas?

Philipp. Ja o jal

Sekretär. Sind Sie

Philipp. Nein. Glauben Sie, daß er bald kommenwird?

Sekretär (höchst beleidigt). Meine Gesellschaft ist HerrnBrook zuwider?

Philipp. Die Gesellschaft überhaupt! ist das Zimmer,so

Sekretär. Verzeihen Sie, ich will den Herrn Kanzler vonIhrer Eilfertigkeit benachrichtigen. (Er geht mit einer hämischen Ver-beugung ab.)

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