als die Landeskaffe I Nein, unmöglich, man kann Sie nicht ver-dammen.
Lravc. Man kann mir alles nehmen; und ich bin gewiß,man wird mir auch alles nehme», — wenn es nur zureicht.
Rose. Ihre Verwünschungen müssen mich treffen!
Vravr. Schn Sie meinethalben ruhig. Ich kann arbeiten.— Kann ich nicht mehr — Gott befehle ich Weib und Klnd, meinletztes Haus muß mir doch werden.
Kose. Sie sollten mich verfluchen — und Sie lindernmeine» Jammer — Ach ich kann nicht von der Stelle — beiIhnen ist mir am besten. Ich habe Hülse gesucht bei meinen
Freunden — und nicht einmal Trost gefunden — und meine
Tochter — ach! meine Tochter —
Vravr. Gehen Sie zu ihr — beschließen Sie Ihre letztenTage bei ihrem Kinde.
Kost. O nein! o nein!
Dravr. Warum nicht?
kose. Ich ging zu ihr — meine Charlotte war immer meinliebstes Kind — ich gab ihr eine fürstliche Aussteuer — Ach Siewissen es. — Ein freundlicher Blick von ihr kann mir das Lebengeben. Ich kam vom Kanzler — ich hatte viel gesprochen — derSchreck — die Angst — ich war heiß und eS dürstete mich — ich
warf mich in ihre Arme — Ach, Lottchen, sagte ich — Lottchen,
einen Trunk — gib mir einen Trunk! — Ich suchte Trost inihren Armen — und sie warf mir meine liederliche Haushaltungvor —
Lravk. Scheusal — Scheusal!
^Kosc. Sie ging. — Meine Enkel spielten an meiner Tascheund forderten Geschenke von mir, wie sonst — und ich konnteihnen nichts geben. Ein Bedienter brachte mir einen Trunk —und nahm die Kinder von mir weg —