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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
320
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als die Landeskaffe I Nein, unmöglich, man kann Sie nicht ver-dammen.

Lravc. Man kann mir alles nehmen; und ich bin gewiß,man wird mir auch alles nehme», wenn es nur zureicht.

Rose. Ihre Verwünschungen müssen mich treffen!

Vravr. Schn Sie meinethalben ruhig. Ich kann arbeiten. Kann ich nicht mehr Gott befehle ich Weib und Klnd, meinletztes Haus muß mir doch werden.

Kose. Sie sollten mich verfluchen und Sie lindernmeine» Jammer Ach ich kann nicht von der Stelle beiIhnen ist mir am besten. Ich habe Hülse gesucht bei meinen

Freunden und nicht einmal Trost gefunden und meine

Tochter ach! meine Tochter

Vravr. Gehen Sie zu ihr beschließen Sie Ihre letztenTage bei ihrem Kinde.

Kost. O nein! o nein!

Dravr. Warum nicht?

kose. Ich ging zu ihr meine Charlotte war immer meinliebstes Kind ich gab ihr eine fürstliche Aussteuer Ach Siewissen es. Ein freundlicher Blick von ihr kann mir das Lebengeben. Ich kam vom Kanzler ich hatte viel gesprochen derSchreck die Angst ich war heiß und eS dürstete mich ich

warf mich in ihre Arme Ach, Lottchen, sagte ich Lottchen,

einen Trunk gib mir einen Trunk! Ich suchte Trost inihren Armen und sie warf mir meine liederliche Haushaltungvor

Lravk. Scheusal Scheusal!

^Kosc. Sie ging. Meine Enkel spielten an meiner Tascheund forderten Geschenke von mir, wie sonst und ich konnteihnen nichts geben. Ein Bedienter brachte mir einen Trunkund nahm die Kinder von mir weg