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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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Lravc. Als ein bemittelter Mann stand ich auf alsBettler lege ich mich wieder nieder.

Rose (schluchzt laut).

Lravr (mit Größe). Wie Gott will.

Lose lkommt rasch auf ihn zu). Ihr Schicksal ist hart, unddoch Gott weiß es meines ist härter. Was ich habe

so wie ich hier vor Ihnen stehe das ist mein Alles.

Lrave «sanft). Auch mir wird nicht mehr übrig bleiben.

Lose. Meine unerzogenen Kinder find ohne Brod.

Lravr. Meine Tochter auch.

Lose. So weit find wir gleich. Aber Sie haben dochkeine Familie ins Elend gebracht. Sie sind ein Unglücklicherich heiße ein Betrüger. Den Gedanken kann ich und kannich nicht ertragen. Hören Sie große Noth und dieRettung eines ehrlichen Mannes entschuldigen alles, Brook istreich verliere er die eine Hälfte zahlen Sie denn in GottesNamen die andere. Wir wollen die Bürgschaft läugnen.

Dravr. Neinl

Lose. Ich will ja nichts! Einen Stab in die Handund meines Gottes weite Welt ist mein Haus nur verfolgemich Ihr Elend nicht bei jedem Wassertrunk. O thun Sie das!

Lrave. Nimmermehr!

kosr. Ach Gott! Thun Sie's. Der Kanzler ist gegen Sie

sonst wäre auch bei mir nicht so hastig versiegelt. Ich weißes aus sicherer Hand eilen Sie

Lrave. Ich will nicht Auch kann ich ja nicht. Ich binstraffällig, daß ich meines Mündels Geld ohne Wissen der Ober-vormundschaft ausgeliehen habe.

Lose Aber lieber Gott, mein Haus schien ja so sicher