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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
316
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sah daß Du da vor mir stehst! Gehl ich beschwüre Dich,geh fort!

Ludwig (besch-td-n). Sollten Sic vielleicht andere Absichtengehabt haben

Dravc. Ja ich hatte siel Mein Kind wollte ich anSie verschwenden an Siel Sie liebt Sie gehen Sie,prahlen Sie damit in der Stadt, hängen Sie Ihren Namen zurSchande au« und meinen dazu!

Ludwig. Es thut mir von Herzen leid, daß

Dravc. Sagen Sie, daß ich sie Ihnen angetragen habedaß ich sie Ihnen angebettelt Habel O ich kurzsichtiger Thorlmeine unglückliche Augustel sort ans meinem Hansel aus meinemGesichte fort! Ihre verfluchten Liebeleien könnten Ihnen sonstlheuer zu stehen kommen!

Ludwig (schnell). Uebrigens versichere ich Sie, ich denkemit der grüßten Achtung von Mamsell Augusten, aber daß sie

Dravc (in einem Uebergange). Das Mädchen ist tugendhaftund bedarf da« Zengniß eines Ihres Zeugnisses nicht.

Ludwig. Ich versichere Ihnen

Dravc. Ich will keine Versicherung aber ich will, Tiesollen gar nicht von ihr sprechen. Gar nicht, auch nichts GutesHören Sic, versprechen Sie mir das feierlich heilig.

Ludwig. Ich

Dravc. Still I Es ist gleichviel. Wenn Sie meinerTochter Rus zu nahe treten ein Haar breit zu nahe treten Iich kenne Sie aber wo Sie das thun zittern Sie vor mir! (Kleine Pause. Er trocknet sich die Stirn. Einen Schritt zurück.)Die Sache ist abgethan Gstt befohlen, Herr Brook I