ÄugIIstk Iseufzt).
Ludwig. Ja wahrlich, zur Puppe diente sie ihnen: siehaben sie angelleidet, geputzi, weggeschloffen, geändert, weggeworfen,vertauscht — alles, wie cs ihnen gefiel.
Auguste. Ich bedaure Sie, wenn es so ist ILudwig. O fürwahr I Ich bin sogar des artigen Spielshalber einmal am hitzigen Fieber töbtlich lrank geworden. (Ernsthaft,)Aber da war es auch aus l — (Fröhlich,) Seitdem —
Äugustc. liebten Sie das Vergeltungsrecht? —
Ludwig (lachend.) Je nun —
ÄII g u str. Sie denken wohl nie daran, wie manches gutenMädchens Ruhe Sie auf immer gestört haben?
Ludwig. Hm — das ist nicht der Fall — denn —
Äuguste. Wie manche Unglückliche Sie gemacht haben?Ludwig. Gewiß nicht Eine I — (Mü Gutmüihtgkelt.) Ein-mal halte ich mich — so wie ich da bin — nicht für den Burschen,der einem Mädchen gefallen kann, das in süßer Schwärmereisortzuleben denkt. Ich tauge dazu nicht I Die Sprache der Be-theuernngen kennen ja die Mädchen von der Puppe au, undSchönheitSverficherungen find nicht Liebeserklärungen,
Äugnstc. Ach Gottl
Ludwig. Mn edles Mädchen kennt diese Dinge nach ihremWerth, und wird sicher nie ein Opfer davon. Und die andernhaben keine Herzen! — der Fleck ist verdorrt, und widerwärtigeFrüchie blühen unter dieser heißen Zone — Die Rene über ver-schwendetes Vertrauen; die Versuche, den Verräther mit Kälte zustrafen; Versuche, die von den glühenden Wangen, den feurige-iAugen vernichtet werden, in der rasendsten Wnth, das Gefühl ihrerSchwäche — und dann bei dem mindesten Entgegenkommen volleVerzeihung für den geliebten Bösewicht — O das sind herrliche