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Mad. Kr ave. Fragen Sie mich das noch?
PH Ui pp. Gewiß. Denn daß die allgemeine Meimmgvon mir auch die Ihrige wäre — glaube ich nicht.
Mad. Kravr (v-rlkgcni. Herr Brook —
Philipp. Sie weichen mir aus? — Entweder Sie glaubenzu viel Gutes, oder zu viel Schlimmes von mir.
Mad. Krane. Seyn Sie versichert, daß wir in Ihneneinen Mann schätzen —
Philipp. Ich wollte keine Wendung der Höflichkeit — ichbitte um die Meinung Ihres Herzens.
Mad. Krane (sehr verlegen). Wenn wir auch in Ansehungeiniger Dinge verschieden denken —
Philipp. Nun?
Mad. Krane. Aber Herr Brook, Sie sehen, wir kommenvon einer Unterredung, welche dieser zu sehr entgegengesetzt war.Nun, diesen Augenblick —
Philipp. Bitte ich schenken Sie mir. Nicht in jedemAugenblick, nicht jedem Menschen mag' ich Rechenschaft von miroblegen I Jetzt — und gegen Sie fühle ich mich gedrungen,es zu thuu.
Mad. Krane. Aber wie soll ich jetzt zu einer kalten Unter-suchung —
Philipp. Nicht eine kalte Untersuchung ist eS, warumich bitte. (Warm.) Lassen Sie das Wohlwollen Ihres Menschen-freundlichen Herzens — (zu Augusten mlt Ausdruck) lassen Sie Ihregutmüthige Seele den Freund richten. — Sic hätten längst vonmir etwas hören sollen. — Dieß ist der Augenblick, wo meineganze Empfindung mir gebeut, nicht mehr zu schweigen.
Ängujic. Lieber Herr Brook —
Philipp. Was Gewohnheiten, was die Fehler gegen