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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Mad. Kr ave. Fragen Sie mich das noch?

PH Ui pp. Gewiß. Denn daß die allgemeine Meimmgvon mir auch die Ihrige wäre glaube ich nicht.

Mad. Kravr (v-rlkgcni. Herr Brook

Philipp. Sie weichen mir aus? Entweder Sie glaubenzu viel Gutes, oder zu viel Schlimmes von mir.

Mad. Krane. Seyn Sie versichert, daß wir in Ihneneinen Mann schätzen

Philipp. Ich wollte keine Wendung der Höflichkeit ichbitte um die Meinung Ihres Herzens.

Mad. Krane (sehr verlegen). Wenn wir auch in Ansehungeiniger Dinge verschieden denken

Philipp. Nun?

Mad. Krane. Aber Herr Brook, Sie sehen, wir kommenvon einer Unterredung, welche dieser zu sehr entgegengesetzt war.Nun, diesen Augenblick

Philipp. Bitte ich schenken Sie mir. Nicht in jedemAugenblick, nicht jedem Menschen mag' ich Rechenschaft von miroblegen I Jetzt und gegen Sie fühle ich mich gedrungen,es zu thuu.

Mad. Krane. Aber wie soll ich jetzt zu einer kalten Unter-suchung

Philipp. Nicht eine kalte Untersuchung ist eS, warumich bitte. (Warm.) Lassen Sie das Wohlwollen Ihres Menschen-freundlichen Herzens (zu Augusten mlt Ausdruck) lassen Sie Ihregutmüthige Seele den Freund richten. Sic hätten längst vonmir etwas hören sollen. Dieß ist der Augenblick, wo meineganze Empfindung mir gebeut, nicht mehr zu schweigen.

Ängujic. Lieber Herr Brook

Philipp. Was Gewohnheiten, was die Fehler gegen