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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Mad. Lrave. Auch bas nicht.

Philipp. Doch haben Sie geweint? Lassen Sie michhier bleiben. Jeder Trauernde hat ein Recht auf mich; undwenn Sie trauern? lzärtllch) wenn ich Ihre Thränen sehe,meine gute Auguste

Auguste. Es find dankbare Thränen, Herr Brook IThränen der Tochter über die Liebe ihres guten, gutenVaters.

Philipp laufgeheitert). Freudenthränen? Ja, liebeMadam? hml so wohl ward mir's lange nicht, die zusehen! wohl dem, über den man sie weint!

Ma). Lravc. Wohl ihm!

Philipp (gerührt). Er wird einst der Grabschrist entbehrenkönnen.

Llad. Lravc. O nicht so, Herr Brook!

Philipp. Wie?

Mad. Lravc. Sie erhalten uns in dieser schwermüthigeuStimmung.

Philipp. Schwermüthig? Ich bin herzlich froh soanz gut gesinnt für jedermann, als man es nur seyn kann wie man denn das fast immer wird, wenn man hieherkommt. Es müßte denn seyn, daß Auguste ihren finsternTag hälte.

Auguste. Das werfen S i e mir vor?

Philipp. Mit Grund. Wirklich, ich mache Ihnen darüberVorwürfe. Wer Sie kennt, schätzt Sie, liebt Sie; Sie findschön und jung warum trauern Sie?

Mad. Lravc. Verzeihen Sie mir, baß ich meiner TochterWort wiederhole. Das sollten Sie doch nicht tadeln.

Philipp. Warum nicht?

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