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Hofrath. Mit unendlichem Vergnügen.
Vraoe. Mein Herr, Sie thnn seit geraumer Zeit meinemHause die Ehre an, es oft zu besuchen —
Hosrath. Bitte gar sehr; die Ehre und das Vergnügenfind auf meiner Seite.
Vravc. Ohne Schmeicheleil — was das Vergnügen an-betrifft, so — es ist mir leid, es sagen zu müssen — ist da«nicht auf meiner Seite.
Hofrath. Ei — mein Herr Dravel — ich will nimmerhoffen —
Vravc. Damit wir einander gleich verstehen, ohne Um-schweife — Die Ursache Ihrer Besuche ist eine gute Meinung,welche Sie für meine Tochter hegen.
Hofrath. Allerdings!
V ra.v e, — Haben Sie die Absicht, meine Tochter zu hei-rathen ?
Hosrath. Ja — wenn nur — sehen Sie — O ich? —was mich beträfe —
Vrave (stark). Und eine andre haben Sie gewiß nicht I —So muß ich Ihnen sagen — meine Tochter kann diesem IhremWunsche nicht willfahren. Von einer Verbindung ist also aufbeiden Seiten gar nicht die Rede. Daher bitte ich Sie, um denguten Ruf meiner Tochter zu erhalten — (äußerst schonend) meinHaus ferner nicht zu besuchen.
Hosrath. Wie? Sie setzen mich in Erstaunen — wie? ich —
Lravc. Verzeihen Sie — Vatersorge dringt mir diese un-angenehme Unterredung abl
Hofralh. Aber sagen Sie mir, was haben Sie für Ein-wendungen gegen mich? — wenn auch leider — keine Ver-bindung stattsände — warum sollte ich ferner Ihr Haus nichtbesuchen?