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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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Mail. Drave. Wenn ich Dir nicht helfe, so wirst Duschwerlich enden.

Auguste (indem sich beide an die Arbeit gesetzt haben). Ichglaube, die Zeichnung ist nicht übel sie wird ihm gefallen.

Mad. Dräne. Die Zeichnung ist sehr gut. Nur denke ich,die Farben wären etwas zu einfach gewählt.

Äuguste. Eben das gefällt mir so. Die große weiße

Fläche und das sanfte Grün es gibt so einen freundlichenAnblick.

Mail. Dräne (ihre Hand fassend, mit Zuversicht). Grün istdie Farbe der Hoffnung.

Auguste. Besser, ich leide, als daß ich gar schon biszum Hoffen gekommen wäre.

Mail. Dräne. Die größte Schwierigkeit habe ich heute ausdem Wege geräumt!

Auguste. So?

Mai». Dräne. Ich habe Deinen Vater von Deiner Liebeunterrichtet.

Auguste. O liebe Mutter, was haben Sic gethan!

Mail. Dräne. Was wir schon längst hätten thun sollen.Weißt Du jemand, dem Dein Glück ängstlicher am Herzen liegt,als Deinem Vater? Er will alles, was nur mit Deinem Glückebestehen kann.

Auguste «freudig). Was sagen Sie? mein Vater

Mail. Dräne. Wird sich in seiner Entschließung nichtübereilen; und das mußt Du auch nicht, liebes Kindl AberDu darfst alles von Deinem Vater hoffen wenn Brook Dichernstlich liebt.

Auguste. Wenn? Ach liebe Mutter, dieser Wenn kostetmich schon unaussprechlich viel. Wenn er meine aufrichtige Liebehiuterginge. Er scheint vielseitig