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Lauster. Trau, schau, wem' — Pflege ich meinen Kindernoft zu sagen.
Ludwig (ironisch). Ja wohl!
Lau zier. Gott läßt oft solche Menschen seine Hand fühlen;dann hat die freche Welt ein Exempel.
Hofrath. O sa!
Lauster. Solche Leute sind dann freilich zu beklagen aberman muß dabei dem Finger Gottes nachspüren und die zeitlicheHabe versichern. Da- wollen wir hierbei auch thun. Haben derjunge Herr den 8tatum Dero Vermögens versprochnermaßen beiSich?
Ludwig (übergibt ihn). Hier ist er.
Lau; irr (steht ihn durch). So — so — so — so — iZu-fricde» lächelnd.) Ja, ja l ein feines Vermögen! — Hm! — hm!20,000 Rthlr. bei Rose — Hm! ein starker Posten! Ei, ei! —Welcher Rose ist der?
Ludwig. Johann Friedrich Rose.
La »zier. Johann Friedrich Rose, der ists?
Ludwig. Ja.
Lauster. Gib mir doch den Röchet, mein Sohn. (Zeichnet
damit de» Namen in di- Liste.) -So, so, Herr Drave: an
Johann Friedrich Rose? — Der Rose ist auch ein Aufklärer.
Ludwig. Darf ich mich unterstehen, zu fragen: warumIhnen der Name so aussällt?
Lauster. Aus wichtigen Gründen! denn ich weiß die
Historie aller verschlossenen Schreibtische.
Ludwig. Sie glauben —
Lauster. Daß bei Herrn Rose eben jetzt eine Vcrän-derung vorgeht — daß Ihr Kapital höchst unsicher steht.
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