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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
239
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<Er wirft ihn der Mamsell Stahl ln die Arme.) Da, umarme dentobten Hahn.

Zlahl. Treuloser FabriliuSi

Fabrik Ins. Ach, höre mich, wer ein Christenkind ist! Ichgebe den Geist auf in den ersten acht Tagen.

Hofrath. Immer noch zu spät, vielwerther Herr Fabritius.

Stahl. Denke nur, Bruder, er will zurückgehen.

Hofrath. Er hungert sie todt; sie verleumdet ihn tobt.Da» ist Deine Genugihuung.

Hofrät hin. Unser Frieden ist meine Genugthuung.

Fabrik ins. Ich zahle ja Abstand

Stahl. Hören Sic, Sie haben es alle gehört Abstandzahlt er.

Fab rill ns Ach ja, jaI was ConfiderableS l

Stahl. Jetzt können Sie gehen, wohin Sie wollen.

Fabrilius. Gott setz vielfältig gelobt! (Er geht ab.)

Hofrath (zu Mamsell Stahl, auf den Hauptmann und MamsellHainscld deutend). Die beiden sind ein Paar.

Stahl. So? Hm l (Verbeugt sich.) Ich habe die Ehre

Hosrath (halb laut). Das Glück nicht zu hindern. (ZurHosräthin.) Alles Glück hast Du stets befördert meines hast Dugeschaffen, mit Freundlichkeit, mit Nachsicht, Geduld und Liebe.Bor allen bekenne ich es rund heraus: ich bin es nicht Werth;aber ich bin kein ehrlicher Kerl, wenn ich es nicht tief empfinde.

Hosräthin. Kinderl unser Leben ist fröhlich und derMenschheit nützlich. Umarmen wir uns in einem dichten Cirkel

Alle (wollen sie umarmen).

Hosrath. Halt! (Zu Mamsell Stahl.) Dich ruft jemand.

Hosräthin. IchI ich! meines Mannes Schwester

Stahl. Ich bin ja eine ledige Person. (Geht.) Was soll