Druckschrift 
10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
238
Einzelbild herunterladen
 

238

Hofräthin. Mein Freund, isie thut einen Riß durch beidePapiere zugleich) ich quittire im Einzelnen und im Ganzen, (Siegibt ihm die Stücke. Zu Mamsell Hainfeld): Haben Sie denn zuder ungestümen Verbindung meine? Freundes ja gesagt?

Hainfeld (zur Hofräthin). Glückliche Freundin, Gattin undMutter Sie haben eine Hand, die segnen darf geben SieunS Ihre guten Wünsche. Unser Glück ist Ihr Werk.

Hofrät hin tauf beider Hände die rechte Hand legend). Skydguten Muths!

Geh c l IN cräth! n (umarmt Mamsell Hainfeld).

Geheiinrralh a-n Hauptmann).

Hosrath. Mich lasten sie da stehen, wie einen, der Kirchcn-buße thntl Ihr Gerechten seyd ein stolzes Gesindel I <Zum Haupt-mann) Erst das Probejahr bestandenI tZum G-heimcrath.) DerHerr ist ein Hauptsünder. (Zur Gcheimeräthtn.) Du bist langenicht, was Deine Mutter ist Also zieht die Flaggen ein, seht aufEuren Weg, und überhebt Euch nicht.

Zwölfter Auftritt.

«orige. Mamsell Stahl. FabritiuS.

Stahl (von innen). Haltet den Spitzbuben IÄlle (sehen dahin).

Falirltius (läuft heraus).

Hofrath (faßt ihn auf). Wer da?

(Faliritlns. Gott sey mir gnädig!sZtahl. Meschanter Affe!

Hofrath. Recht I er darf seiner Strafe nicht entgehen.