mit der Hofräthin gesprochen, sie mit mir. Sie zeichnen Sichsehr, sehr vortheilhast vor der Mehrheit ans.
HainfclL. Das habe ich wohl immer gewünscht.
Hanplmaun. Ihr Betragen in des GeheimerathS Hanse,in einem so kritischen Zeitpunkte, hat mich unbeschreiblich interessirt.
Hainfcld. Wie hätte ich wohl anders handeln können?
Hanptmauu. Ganz recht, ganz recht I Aber doch habenSie ganz besonders vortrefflich gehandelt. Lassen Sie mich zurSache kommen. — Die Hofräthin hat Ihnen einen langen Briefmeinetwegen geschrieben.
Hain seid. Ja, mein Herr.
Hanpt mann. Was empfinden Sie darüber?
Haiufcld. Muß ich das jetzt gleich sagen?
Hauptmann. Ich bitte darum.
(Der Hofrath und die HoftSthin waren schon vorher an ihrer Seite,so wie der Geheimerath und die GeheimerSthin an der andern Seite,sichtbar.)
Hain selb. Das Ganze hat mich überrascht, aber in Wahr-heit — nicht unangenehm überrascht.
Hauptmann. Sie erstellen mich so — daß mir das Wasserin die Augen tritt.
Hainfeld. Ich habe eine sehr gute Meinung von Ihnen,und Sie verdienen Sie. Aber doch —
Hauptmann (gespannt). Aber doch?
Hainfcld. Alles was ich seit kurzem hier erlebt habe —Ach, die Männer, die Männer!
Hauptmann. Ich gebe mich für keine Ausnahme, aber ichbin ein ehrlicher Mann. Schlimmer, als Sie mich jetzt kennen,werden Sie mich nicht kennen lernen.
Hainscld. Nun — das wäre etwas. Das wäre sogar