Zweiter Austritt.
Mamsell Stahl. Geh «imerät hin.
Geheimeräthis. Tante! was haben Sie gemacht?
Stahl Ei, da haben wir ja die Frau Geheimeräthin!Dienerin l
Geheimeräthin. Meine gute Mutter ist so sehr —
Stahl. Ist das der Willkommen sür des Vaters leiblicheSchwester?
Geheimeräthin. Hatten Sie uns einen bessern entgegen-gebracht, als Mißtrauen zwischen ein gutes, glückliches Paar zubringen?
Stahl. Es mußte doch einmal zur Sprache kommen.
Geheimeräthin. So machen Sie denn nur, daß daszwischen Vater und Mutter endlich geschieht.
Stahl Ihre Mutter darf ja nur um Verzeihung bitten.
Geheimeräthin. Können Sie der Würde ihrer Tugendumuthen — daß sie zuerst —
Stahl. Ei was I Mein armer Bruder hat auch Würde.
Geheimeräthin. Der Hauptmann ist so aufgebracht,daß er —
Stahl. Auch Würde? Nun vielleicht wird ans lauterWürde alles vergeben und vergessen. Wo ist denn der guteHauptmann jetzt?
Geheimeräthin. Bei meinem Manne. Mein Vater gehthastig im Garten auf und ab. Bei meiner Mutter ist MamsellHainfeld. Ich komme zu Ihnen, daß Sie gut machen, was Sie —
Stahl. Der Herr Neveu Geheimerath haben Ihnen Beste-rung angelobt? Für dasmal recht löblich. Aber nehmen Sie sich