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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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ausgeglichen haben. Man muß gut seyn, und man muß da«menschliche Herz genau kennen, um seinen Freunden das zu seyn,was Sie uns alle waren.

HaIIptINann tküßt Ihre Hand). Sie sind mir sehr schätzbar.

(Er geht ab.)

Hainseld (verbeugt sich, und fängt dann a» zu lesen. Nachdemsie gelesen): Ein förmlicher Antrag des Hauplmanns? Hm!Ueberraschend sehr unerwartet I Aber doch wenn ich genauaus meine erste Empfindung darüber Acht habe nicht unan-genehm. (Nachdenkend.) Der Mann ist kein Liebhaber aber ichhalte ihn für einen sehr wackern Mann.

Sechster Austritt.

Mamsell Hai II selb. Geheimerath,

Gel> eimcrath. Liebe Mamsell Hainseld I ich war heute einalberner Mensch. Ich vergaß Ihren Werth; und wenn mich etwasüber die Beschämung wegen nuiner Zudringlichkeit beruhigen kann,so ist es, daß meine Thorheit Ihnen Gelegenheit gab, die Achtung,die Sie für Sich selbst haben müssen, erhöhet zu fühlen.

Hainseld. Wie stehen Sie mit Julien?

Geh ei merath. Wir haben uns beide uns selbst wiedergegeben.

Hainfeld. Gott Lobl Gott Lob l Ja, zu ihr gehörenSie! Sie stich aber doch nicht auf meine Unkosten versöhnt?

C e h ei mera th. Julien thut es weh, daß sie Sie ver-kannt hat.

Hainseld. Darf ich mich überzeugen?