I
209
Hofrath. Ein Wort, eine Sylbel «Stampft mit dem Fuße.)Ich will Sie ja nicht mehr lieben; kommen Sie nur wieder her.Hainscld (in der Ferne). Ich habe Geschäfte.
Hosrath. Ich Haffe, verabscheue, verwünsche Sie. Sie sindhäßlich; aus Ihrem Auge spricht der Tod; Ihre Hand ist breitwie ein Grenadierschnh. — Sie singen wie eine Eule. So —Aber nicht wahr, nun darf ich doch wieder kommen?
Hainscld. Nein, nein, nein, neinl
Muster Austritt.
Vorige. Hauptmann.
Hofrath. Nun so will ich auch — (Er erblickt den Haupt,mann.) Die EhestanvSpatrouille > Hol' Dich der Teufel l
(Er geht unwillig fort)
Hauptmann. Verzeihen Sie, daß ich Sie unterbrochen habe.
Hainscld. Es Härte mir nie angenehmer seyn können, unter-brochen zu werden.
Haiiptmauu. Madam Stahl hat mir aufgetragen, bas inIhre Hände zu geben.
Hainscld. Ich danke Ihnen. Nie hat eine Frau so vielEindruck auf mich gemacht. Diese Würde, diese Sanftmuth —
Hauptmanu. Nicht wahr?
Hatnfcld. Aber was schreibt ste? — Erlauben Sie —(Sie öffnet das Blllet.)
Hauptmanu. Es ist, glaube ich, lang — und ich lasteIhnen Raum. (Er empfiehlt sich.)
Hainscld. Ein Wort. Meinen innigsten Dank für diefeine und gütige Art, womit Sie bei Tische unser aller VerlegenheitJffland, «beatral. Werke. X 14