Druckschrift 
10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
200
Einzelbild herunterladen
 

200

Geh eimerath in. Trage Er den Rahmen auf meinZimmer.

Ledi enter (nimmt den Rahmen und geht ab).

G eh k i Mer ä t h i ll (will, da der Bediente fort ist, folgen).

Erl) eimerath (nachdem sie einige Schritte gegangen ist). Juliei

Geh eimerath in (kehrt um). Was verlangen Sie?

Geheimer ath (gutmüthig). Ich habe viel mit Ihnen zusprechen.

T e he im erät h i u (kommt noch näher).

Geh eimerath. Wir waren vor Tische nicht allein. SindSie wohl geneigt, mich jetzt mit einiger Geduld anzuhören?

Geheim erät hin (fleht ihn fest an). Ja, mein Herr.

Gchcimcrath. Nicht so! Der Ton ist nicht gut.

Gcheimeräthin. In diesem Tone haben Sie zuletzt mitmir gesprochen.

Geheimer ath. Ich danke Ihnen, daß Sie zu Tische ge-kommen sind.

Gehet meräthiu (etwas von ihm gewandt). Es war derBefehl meiner Mutter.

Gr heim er ath. Ich frage nicht, ob Sie ohne diesen Befehlmeine Heftigkeit mir gar nicht nachgesehen haben würden ichhoffe es von Ihrem Herzen, das ich immer erkannt habe, unddanke Ihnen.

Geh eimerath in (nimmt da» mit einer unwillkürlichen Bewe-gung von Höflichkeit auf, und will gehen).

Geh eimerath. Ich habe noch viel mehr zu sagen; machenSie mir doch Muth dazu.

Geheime rät hi». Weiß ich, ob es gut ist, wenn ich bleibe;ich kenne ja meine Lage nicht.

Geheimer ath. Ich will offenherzig reden, komme denn