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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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gedörrt sind, find sie dennoch innerlich süßen Geschmackes; so dieMademoiselle, wohl gereift an Jahren und äußerlich nicht durchausglatt von Haut, doch innerlich süßen GeisieS.

Stahl. Herr FabritiuS, Sie sind innerlich und äußerlich einalter grober Bengel. (Geht ab.)

Hofrath (geht auch lachend ab).

Fünfter Austritt.

Fabrltiu». Hofräthin. Geheimerath.

Fabritius. Ei, sehen Sie doch um Gottes willen, wasmir da wieder passirt ist. So eben heißen mich die Mademoiselleeinen alten groben Bengel.

Hofräthin. Ich bedaure Ihren Unstern.

Fabritins. Eben da ich mich bei Ihnen wegen des Teufel-holens von vorhin noch habe erkundigen wollen

Hofräthin. Ihr Unwille mag

Fabritt»s. Was »st nun zu thnn? Zu Hause habeichmein Esten abbestellt, weil ich bier eingeladen bin.

Hofräthin. Dabei bleibt es auch

Fab rill us. Aber nach der Schmähung, mit dem gleich-sam Bengel

Hofräthin. Das legt sich wieder.

Fabritivs. Ich habe sie nur wegen ihres reifen Alters mit einer gedörrten Rosine verglichen.

Hofräthin. Machen Sie eine Promenade in den Garten;wir kommen nach.