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Hosrath (ißt unter den folgenden Reden von dem Herze). Gutwäre es; denn eigentlich kann sie ihm doch nichts so Arges vor-werfen; und das Mädchen ist wahrlich nicht so uneben.
Hofrät hin (schreibt). Der Geheimerath ist nicht so gut-müthig wie mancher andere Mann, dem man deßhalb eine Thor-heit verzeiht,
Hosrath. Mancher andre Mann — Das bin ich. (Er hatdie Halste von dem Herze gegessen, und wirft die andere Halste wiederin die Schüssel.) Du wirst wissen, was zu thun ist; wenn meinBlut in Heftigkeit gejagt wird von einem oder dem andern Theil,so mache ich dumme Streiche. (Er steht auf.)
Hofräthin (steht auch auf), Ich schicke den Brief gleich weg.Der Geheimerath kommt hernach zu mir.
Hofrath. Gib ihn mir — ich will noch ein Wort dazu sagen.
Hofräthin (lächelt). Auch das, aber bald, (Sic geht ab.)
Hofrath. Ich kann bei meiner alten Seele das niedlichejunge Satänchen noch gar nicht vor dem Gesicht wegbringen. —Wenn nur die Weiber keine Augen hätten, so könnte man sie alshübsche Statüen betrachten. Aber die Seelenfenstcr, die machendas Malheur. — Bin ich es denn, der die Hexe einquartierr? —Kann ich denn dafür — wenn so ein Auge, wie ein kssse-psr-tout, ein Kämmerlein meines Herzens nach dem andern aufschließt,zuletzt bis ins Ilouäoir dringt, und da nun nicht mehr weg will'?
— (Er legt die Hand aufs Herz und horcht dahin.) Sie ist darin
— es hat nun einmal seine Richtigkeit. — Lina hat freilich denPlatz da zuerst gekauft — sie mag sie heraus treiben! (Er legtbeide Hände aufs Herz.) HanSlcute, zankt euch, der Hausherr machtdie Angen zu. (Sr macht st- zu und geht.)