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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
171
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es auch so machen, sonst fährt ste Euch in einer Minute vonJerusalem bis Lübeck und wieder zurück I Hauptmann derGcheimerath ist grob gegen meine Tochter; das leide ich nicht.Das Ding muß aushören; das Mädchen muß da weg.

Hofräthin. Wenn das möglich wäre, wäre cs Wohl dar beste.

Hofrath. Warum sollte das nicht möglich seyn? Weßhalbbildest Du Dir das ein? Wo liegt die Unmöglichkeit? Das möchteich wissen.

Hofräthin. Der Geheimerath wird es nicht wollen.

Hofrath. Ich bin Vater ich will es, ich l Und erkann auf gute Art geschehen. Sieh, liebe Karoline, um JulienRuhe zu verschaffen mein Gott was thut man nicht fürsein Kindl Ich habe so dem Dinge nachgedacht und dadas Mädchen (Er lacht.) Ich bin bei ihr gewesen es istein listiges Ding!

Hofräthin. So?

Hofrath (lacht). Eine feine modeste recht modestePerson; aber fein, fein! Da der Geheimerath nun so in sie vernarrt ist um der Julie Ruhe zu verschaffen, wie wärees denn ohne Aufsehen kann man sie doch nicht so gar weg-weisen was meinst Du, wenn Du so als von Dir alsDeine Idee, dar Mädchen hier zu Dir ins HauS nähmest? he?

Hofräthin (betroff-ni. Zu mir? ins Hans ich?

Hofrath. Ja, dann wäre dem Uebel auf einmal abgeholfen.

Hofräthin. Dem Uebel wohl aber

Hofrath. Nun, was meinst Du? Hauptmann, wasmeint Ihr? Ich nehme guten Rath an.

Hofräthin. Wirklich? Weißt Du, wie Du jetzt anssiehst?

Hosrath (zur Hofräthin). Ich? hm l

Hailptmann (zeigt ihm aus einem Etui einen Spiegel).

Hosrath (steht hinein), Etwas etwas