159
Hai «seid. Traurigkeit bringt uns um Glück und Jugend,um Liebhaber und Manu.
Hofrath. Gauz meine Gedanken! ganz! Nur weiter!Hain seid. Ich bin fertig.
Hofrath. Aha — Ja, so müßte ich nun anfangen?Hainfcld. So denke ich.
Hofrath. Nun ja — Schn Sie, Sie find ein gutes Kind,ein fröhliches Kind — aber ein gefährliches Kind!
Hainfcld. Ich? Ach, gewiß nicht Aber sagen Sie mirworin? wem? Ich will es nicht seyn. Ernstlich, ich will es nichtseyn. Reden Sie.
Hofrath. Ja, sehn Sie — da ist-Kurios! — es
geht heute nicht.
Ha! nseld. Ich muß Sie bitten —
Hosrath. Nein, liebes Kind — es thut sich nun jetzt nicht.Aber heute noch. Erlauben Sie mir, daß ich wiederkommen darf?Hainfcld. Sehr, sehr gern.
Hosrath. Nun — dann singen Sie wieder — und daun
— bin ich derweile ein bischen zu den nöthigen Redensarten präparirt
— dann wird es gehen. (Tr küßt ihre Hand.) Ihr gehorsamsterDiener!
Hainfcld. Auf Wiedersehen.
Hofrath. Ich weiß nicht — ich weiß nicht — ich willmich lieber auf Wiedersprechen und nicht sehen exercieren,
(Tr geht.)
Hainfcld (begleitet ihn).
Hofrath (lacht). Belieben Sie ganz und gar keine Notiz vonmir zu nehmen, so ist es am allerbesten für meinen Zustand.(Geht ab.)
Hainfcld. Ein wunderlicher Patron — aber wahrlich ange-nehmer, als der cmpfindnngsreiche Herr Geheimerath I