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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
154
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Ding überlegt, er hat Recht. (Zum G-helm-rath) Uber denVerkehr mit ihr müssen Sie ausheben.

Grheimerath. Ohne Zwang zu seiner Zeit.

Hofrath. Nun, in Gottes Namen I Das sehen Sie denndoch dem armen Dinge da wohl an, daß eS jetzt Zeit ist.

Geheimeralh. Erbitten läßt sich alles, ertrotzen nichts.Hosrath (wüthend). Du heda Julie! stell Dich indie Höhe! Erbitten? vom Manne? Die Frau erbitten?

Was sie zu fordern hat, bitten! So ein Weib! von-

Wenn Du was erbittest von Deinem Manne, so hol' Dich derTeufel! (Er geht.)

^Tehcimrrath (stolz). Mein Herr!

Grhelmcräthin. O lieber Vater, lieber Vater gehenSie nicht.

Hofrath (kehrt um). Befohlen hat mir meine Frau nochnichts aber wenn sie von mir in Herzenssachen etwas demüthiggebeten hätte wenn sie nicht fest auf ihren zwei Füßen dasRecht de» Weibes gegen mich manierlich, aber fest behauptet hätte

Herr! zuwider wäre sie mir geworden.

Grheimerath. Also glauben Sie

Hosrath. Nichts nichts! Das feinere Wesen muß dashöhere Wesen bleiben.

Gehcimerath (mit Erhebung). Das stärkere WesenHofrath. Da« stärkere Wesen muß tragen und heben,und schaffen und sich nicht beugen lasten, aber muß nicht mitseiner Stärke über die Feinheit hinaus fahren, sonst ist das stärkereWesen ein grobes Wesen. Jetzt Ihr grob nnd feinvertragt Euch. Ich habe die Jungfer Beelzebub noch nicht gesehen;ich will einmal hinauf gehen, und ihr den Text lesen als Vater

der Jungfer Sapperment! (Geht ab.)