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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
153
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Ge Helmer a th «heftig fortgehend), Nun bei Gott, auch dermeinige ist es.

Hofrath. Halt dal (Ihn aufhaltend), Welcher?

iGch cimerath. Mir Ruhe zu schaffen.

(Gehcimeräthtu (erschrocken), Ach, mein Baterl

Hofrath. So spricht kein Mann gegen seine Frau.

Gchcimerath. So handelt keine Frau gegen ihren Mann.

Echcimr rät hin. Er soll seine Art und Weise gegenMamsell Hainfeld fortsetzen, aber ich will fie nicht mehr sehen.

Hofrath. Was ist's mit der Jungfer Prozeßkrämerin? Dieganze Stadt spricht von ihr und Ihnen.

Gchcimerath. Ihnen danke ich das, Madam I

Hofrath. Das bitte ich mir aus; sie hat mir kein Wortgesagt.

Gchcimerath. Verweinte Augen tragen es überall zurSchau, daß wir in einer unglücklichen Ehe leben.

Hofrath. Eine gute Ehe ist es nicht. Hml schaffenSie das odiöse Weibsbild fort.

Gchrimerath. Auch so? Sie besuchen mich wohl jetztrecht von Ohngefähr? nicht wahr?

Hofrath. Der da habe ich das Thränenhandwerk legenwollen.

Gchcimerath. O Madam weint nicht. Madam ist sehrdecidirt.

Hofrath. Desto bester. Stark angezogen, so hält es oberes bricht.

Gchcimerath. Kurz und gut, ich biete die Hainfeld nichtans dem Hause, weil ich mich nicht am Gängelband führenlassen will.

Gehet IN crälhin (fitzt sich und bedeckt sich da« G-stcht),

Hofrath. Da haben Sie Recht. Ja, mein Kind, das