Gehriuicrälhin. Erlassen Sie mir die Widerlegung.Fordern Sie nicht, das; ich die Beweise aufzähle, die es deutlichmachen, daß Ihr Berhäitniß mit ihr mehr ist als Unterhaltung —
Geheimerath (empfindlich). Mein Berhäitniß?
Geilet nicräthtu. Hängen Sie nicht am Worte; ich kannes nicht wählen. Heben Sie die Sache. Was Ihre Unterhaltun-gen mit ihr ans mich wirken, wie Sie an meiner Lebenskraft nagen,das sehen Sw. Lasten Sie das, lasten Sie meine Bitte sprechen— und wenn ich Unrecht hätte — so seyn Sie großmüthig,schonen Sie einer leidenden Seele, und heben Sie die Ursachemeiner Leiden, weil Liebe, heiße treue Liebe, Liebe, die keineTbeilung ertragen kann, die Ursache davon ist.
Gchclmerath (verlegen). Recht gern — ja wahrlich rechtgern I (Mit unterdrücktem Unwillen.) ES ist ein Scherz — ein bloßer
Scherz, und-Aber ihre Idee davon ist freilich sonderbar!
Nun, e« kann indeß aufhören. Ich spreche nicht mehr mit ihr.Ja, ich spreche nicht mehr mit ihr. Ist es so recht?
Gcheimeräthiu. Ist das alles, womit Sie mich beruhigenkönnen? — Aber warum habe ich gesprochen!
Geheimer«!!). Ich begreife Sie nicht.
Geheimer«!!)!». Das ist es eben.
Gchclmerath. Kann ich denn mehr thun, als mich er-bieten —
Gehetmerät hl«. Sie hätten viel weniger thun körne»,und doch wüiden Sie mehr gethan haben.
Geheimer ath. Sie werden räthselhaft.
Geh ci mc räthIn. An Ihnen ist es, mir Ruhe und Glückzu geben. An mir ist es, dafür zu danken mit allem was anmir ist.