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Ämtsh anptmann. Daß ich auch glauben konnte, Duwürdest Dir genug seyn — daß ich ans den Muth bauen konnte,den Selbstgefühl und Sitteneinfachheit geben sollte! — AlbernerNarr, der ich war! nicht zu bedenke», daß Du einer Verführungnicht gewachsen seyn konntest, der kein Weib widersteht — demS chimmer!
Fr. n. Valberg Bruder — sey nicht rauh gegen mich,ich verdiene es nicht. Bin ich auch wehmüthig — so muß ichdoch nicht errötheu.
Ämtshanptmann Du hast Recht — vergib. Auch gegenden Schimmer würdest Du vielleicht gesiegt haben. Aber, daß ichnicht daran gedacht habe, wie eine alte Tante verderben kann —
Fr. n. Valberg. Laß das seyn, Bruder. —
Ämlshauptmann. Und handle. — Recht so l Das liegtmir ob: ich will's l Witting, wir muffen von hier weg, alle drei.Ehre und Tugend gebieten uns das. Wenn wir gehen — o esüberfällt mich ein Schauder, da ich es denke — so will der Fürstseine Gemahlin nicht wieder sehen.
Fr. n. Valb erg. Ach mein Gott!
Äiiltsh a»P tin an». Das hat er bei seinem Ehrenwortgelobt —
n. Willing. In alle Glieder fährt mir es —
Änitshanptmauu. Das wird er halten.
v. Witting. Geh — rede — überzeuge! Rede mitEngelSmacht!
ÄmtshaiiPlmanu. Dagegen haben die Teufel gesorgt.Von Külen und sein Anhang haben dieß schreckliche Fürstenwortin der Residenz ausgesprengt. — Er weiß nun, daß mau ihnbeobachtet.